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Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Müller, Adam von
Band: 19 (1868), ab Seite: 328. (Quelle)
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2. Müller, Adolph [Vater] (Tonsetzer, geb. zu Tolna in Ungarn 7. October 1801). Sein ursprünglicher Familienname ist Schmid; er verlor frühzeitig seine Eltern, und wurde von seiner Tante und dem bekannten Schauspieldichter von Meddlhammer (pseud. Albini) [Bd. XVII, S. 238] für das Theater erzogen. Den ersten musikalischen Unterricht empfing der lernbegierige Knabe von Joseph Rieger, Domorganist zu St. Jacob in Brünn, in welcher Stadt er schon in seinem achten Jahre Concerte auf dem Pianoforte im Redoutensaale vortrug. Von seinen Zieheltern [329] einmal für das Theater bestimmt, bewegte sich derselbe auch in späteren Jahren mit vielem Glücke in diesem Fache, und war bei den Bühnen zu Prag, Lemberg, Brünn, und seit 1823 in Wien engagirt. Die Liebe zur Tonkunst veränderte jedoch bald seine bisherige Laufbahn. Schon lange fühlte er große Neigung zur Composition, und setzte eine Menge Gedichte und Lieder in Musik, auch viele Stücke für das Pianoforte, ohne noch einen gründlichen Unterricht im Tonsatze erhalten zu haben. In Wien endlich empfing er Unterricht in der Harmonielehre von Joseph v. Blumenthal [Bd. I, S. 446] und lag sofort seiner Lieblingsbeschäftigung mit doppeltem Eifer ob. Eine von ihm componirte Cantate, „Oesterreichs Stern“, wurde zur Feier des 57. Geburtsfestes des Kaisers Franz I. am 27. Februar 1823 auf der k. k. Universität mit großem Beifalle aufgeführt. Dieß ermuthigte den angehenden Tonsetzer, und so erschien seine erste komische Operette: „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“, den 13. December 1825 auf dem k. k. priv. Theater in der Josephstadt. Im darauffolgenden Jahre componirte er die komische Oper: „Die schwarze Frau“, welche auf das Beifälligste aufgenommen und fast auf allen deutschen Bühnen gegeben wurde. Im Jahre 1826 wurde er bei dem k. k. Hof-Operntheater am Kärnthnerthore als Sänger engagirt, und componirte für diese Bühne die Operette: „Die erste Zusammenkunft“, welche so sehr gefiel, daß die Administration ihn zum Capellmeister beförderte, und mit der Composition einer neuen Operette beauftragte. Durch die glücklichen Erfolge seiner Compositionen ermuthigt, widmete er sich nun ausschließend der Musik, trat von der Bühne ab, und wurde im J. 1828 bei dem k. k. priv. Theater an der Wien als Capellmeister und Compositeur angestellt. In diesem Engagement verblieb er unter Carl’s Direction durch 20 Jahr und schrieb für diese Bühne zu 238 Stücken die Musik. Dieselben wurden sämmtlich an den unter Director Carl stehenden Theatern an der Wien und in der Leopoldstadt gegeben. Endlich wurden die Verhältnisse unter der Direction des Theater-Tyrannen Carl zu drückend, er verließ im Jahre 1847 sein Engagement im Theater in der Leopoldstadt und kehrte zur Wiege seines Künstlerlebens, zum Theater an der Wien zurück, welches damals bereits unter der Direction von Franz Pokorny stand. In seinem neuen Verhältnisse entwickelte Müller eine nicht minder große Fruchtbarkeit. [Die chronologische Uebersicht seiner dramatischen Compositionen und Lieder siehe S. 330 u. f. in den Qu.] So erhebt sich denn die Gesammtzahl der Müller’schen Theater-Compositionen bis zum Jahre 1868 auf nicht weniger denn 579 Stücke, welche zusammen 4418 einzelne Musiknummern enthalten. Dabei sind seine Lieder. – deren er über dritthalb Hundert schrieb. – und seine Instrumental-Compositionen nicht mit eingerechnet. Eine von ihm in deutscher und französischer Sprache verfaßte: „Grosse Gesangsschule in vier Abtheilungen“, welche bei Karl Haslinger erschien, wird als eines der besten Lehrbücher in diesem Fache angesehen, und wurde, ja wird noch heute gesucht und stark benützt. Die Anzahl seiner bis zum Jahre 1868 im Drucke erschienenen Werke, sowohl für Gesang, Pianoforte, oder Physharmonika, beträgt 435 Nummern. Außerdem schrieb M. eine Messe in D-Dur (welche 1842 auf ausdrückliches Verlangen des Hof-Musikgrafen Amade in der k. k. Hofcapelle aufgeführt wurde), [330] 8 Offertorien, und einige Streichquartetten. Die große Schaffenskraft Müller’s und der Umstand, daß er durch eine Reihe von Jahren abwechselnd für vier Theater Wiens componirte, veranlaßte den öfter vorgekommenen Fall, daß in sämmtlichen Theatern. – ausgenommen das Hofburg-Theater. – an einem und demselben Abende Musiken von Adolph Müller aufgeführt wurden. – Am 14. December 1865 feierte M. in festlichster Weise im Theater an der Wien sein vierzigjähriges Künstlerjubiläum. Den sinnigen Kundgebungen seiner Kunstgenossen schloß sich auch das Publicum an. Ausführlich berichtet über diese Feier die Selar’sche „Neue Wiener Theater-Zeitung“, III. Jahrg. (1865), Nr. 51. Seit dem Jahre 1827 ist M. mit Katharina Kutschera vermält, aus welcher Ehe ein Sohn Adolph und zwei Töchter Kathinka und Wilhelmine entstammen, welche durch ihr selbstständiges Wirken sich einen Namen gemacht, so daß sie gleichfalls eine Stelle in diesem Lexikon erhalten. Ueber Adolph Müller, den Sohn, siehe die folgende Lebensskizze, S. 338; über Kathinka unter Lehmann, im XIV. Bande, S. 313, in den Quellen Nr. 3 und den Nachtrag in diesem Bande unter Müller Kathinka [Nr. 52], und über Wilhelmine Müller in diesem Bande unter Nr. 65.

I. Adolph Müller’s (des Vaters) Compositionen. [Die mit einem Stern (*) bezeichneten sind im Drucke erschienen] A. Opern, Singspiele und Possen mit Gesang, Vaudevilles und Melodramen in chronologischer Folge.
1825. „Wer Andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“, Operette.
1826. „Die schwarze Frau“, Oper. – *„Die erste Zusammenkunft“, Operette (Wien, Diabelli).
1827.„Asträa“, Oper, Text von Gleich. – „Der Gutsherr und der Schuster“, kom. Singspiel von Gleich.
1828. „Seraphine“, von M. Schmid. – „Der Barbier von Sievering“, Parodie von Meisl.
1829. *„Othellerl, der Mohr von Wien“. Parodie von Meisl (Wien, Diabelli). – *„Julerl, die Putzmacherin“, Parodie von von Meisl (Wien, Diabelli). – *„Fortunats Abenteuer“, Singspiel von Lembert (Wien, Diabelli). – „Hypolit Wildfang“, Singspiel von Hofzinser. – „Der Wartthurm“, Melodram von Frau Birch-Pfeiffer.
1830. „Cleopatra“, Parodie von Therese Krones. – „Die Räuber in den Strapazen“, von J. Schickh. – *„Die elegante Bräumeisterin“, Singsp. von Schickh (Wien, Diabelli). – „Die Walpurgisnacht“, Melodram von Frau Birch-Pfeiffer. – „Die Grafen Lucanor“, von Herrmann. – „Die Ritter von der Sichel“, von Reidinger. – „Deodata“, Melodr. von Kunert.
1831. „Vanilli“. von J. Schickh. – „Liebe und Kabale“, von J. Schickh. – „Doni oder Negerrache“, von Told. – „Das Zigeunerweib“, Melodr. von Reidinger. – *„Tivoli“, von Dräger (Wien, Haslinger). – „Der Nimmersatt“, von Reil. – „Gärtner und Schlange“, von Ernst. – *„Die Zauberrüthchen“, von Frei (Wien, Diabelli).
1832. „Der gefühlvolle Kerkermeister“, von J. Nestroy. – *„Nagerl und Handschuh“, von Nestroy (Wien, Diabelli). – „Zampa“, von J. Nestroy. – „Robert der Tieger“, Melodram von Birch-Pfeiffer. – *„Karl von Oesterreich“, von Kollmann (Wien, Diabelli). – „Die Johanniskinder“, von Reidinger. – *„Die Zauberhöhle“, von Joseph Krones (Wien, Diabelli). – „Felix Mauserl“, von Frei. – „Der Universalerbe“, von Frei. – „Die Brigittenau“, von Püchler. – „Der confuse Zauberer“, von J. Nestroy. – „Vergangenheit und Gegenwart“, von Nestroy. – „Der Zaubermund“, von Told. – „Der Liebe Zaubermacht“, von Jos. Miller. – „Der Bergkönig“, von Marg. Carl.[WS 1]
1833. *„Robert der Teuxl“, Parodie von Nestroy (Wien, Diabelli). – „Der Tritschtratsch“, von Nestroy. – „Der Zauberer Februar“, von Nestroy. – „Das steinerne Herz“, von Gulden. –*„Lumpacivagabundus“, von Nestroy (Regensburg, Reitmayer).
1834. *„Die Familien Zwirn, Knieriem und Leim“, von Nestroy (Wien, Diabelli). [331] – „Goldkönig und Vogelhändler“, von Hopp. – „Der Zauberer Sulphurelectrimagnetico-phosphoratus“, von Nestroy. – „Müller, Kohlenbrenner und Sesselträger“, von Nestroy. – *„Gleichheit der Jahre“, von Nestroy (Wien, Diabelli). – „Der Zauberwald“, von Told.
1835. *„Weder Lorbeerbaum noch Bettelstab“, Parodie von Nestroy (Wien, Diabelli). – *„Die Entführung vom Maskenball“, von Schickh (Wien, Diabelli). – „Der melancholische Schuster“, von Schön. – „Die weißen Mohren“, von Schickh. – *„Eulenspiegel“, von Nestroy (Wien, Diabelli). – *„Die schöne Holländerin“, von Schickh (Wien, Diabelli). – *„Zu ebener Erde und erster Stock“, von Nestroy (Wien, Diabelli). – „Entführung über Entführung“, von Schickh. – „Mißverständnisse“, von Ritter.
1836. *„Die beiden Nachtwandler“, Parodie von Nestroy (Wien, Diabelli). – „Die Ballnacht“, von Schickh. – „Der Treulose“, von Nestroy. – „Prinzessin Gold“, von Told. – „Armband und Fingerring“, von Told.
1837. *„Cachucha, oder Er ist sie und Sie ist er“, von Grois (Wien, Haslinger). – „Wohnungen zu vermiethen“, von Nestroy. – *„Hutmacher und Strumpfwirker“, von Hopp (Wien, Haslinger). – „Moppel’s Abenteuer“, von Nestroy. – „Das Haus der Temperamente“, von Nestroy (Wien, Haslinger). – „Barbier und Seiler“, von Haffner.
1838. „Der Kobold“, von Nestroy. – „Der Adept“, von Halm. – „Die Glückjäger“, von Haffner. – „Eine Hand wäscht die andere“, von Haffner. – „Die Geheimnisse des grauen Hauses“, von Nestroy (Wien, Haslinger). – „Der Edelstein“, von Reidinger. – „Gegen Thorheit gibt es kein Mittel“, von Nestroy. – „Die Theaterwelt“, von Kaiser.
1839. „Das Zauberräthsel“, von Blum. – „Florian Spitzkopf“, von Hopp. – „Der Stock im Eisen“, von Hein. – „Die Tischlerherberge“, von Haffner. – *„Die verhängnißvolle Faschingsnacht“, von Nestroy (Wien, Diabelli). – „Der Stephansthurm“, von Hopp. – „Der Oelerer auf Reisen“, von Gulden. – „Gutsherr und Messerschmid“, von Kaiser. – „Asmodeus“, von Haffner.
1840. *„Der Färber und sein Zwillingsbruder“, von Nestroy (Wien, Diabelli). – „Das unterbrochene Ballfest“, von Haffner. – „Der Lebensmüde“, von Brabée. – „Die Gefangenen“, von Condarussi. – *„Der Erbschleicher“, von Nestroy (Wien, Diabelli). – *„Das Preisstück“, von Kaiser (Wien, Diabelli). – „Die Perlenschnur“, von Holtei. – *„Wer wird Amtmann“, von Kaiser (Wien, Diabelli). – „Der Seiltänzer aus Liebe“, von Brabée. – *„Der Talisman“, von Nestroy (Wien, Diabelli).
1841. *„Die beiden Rauchfangkehrer“, von Schickh (Wien, Diabelli). – „Das Marmorherz“, von Haffner. – „Die Posse seit vier Jahrhunderten“, von Hesse. – „Geld“, von Kaiser. – „Der Zeitgeist“, von Haffner. – „Die neue Krankheit“, von Merei. – *„Der Zigeuner“, von Kaiser (Wien, Haslinger). – *„Das Mädel aus der Vorstadt“, von Nestroy (Wien, Haslinger).
1842. „Der Schneider als Naturdichter“, von Kaiser. – „Die Papiere des Teufels“, von Nestroy. – „Die falschen Engländer“, von Ed. Breier. – „Die Thränenquelle“, von Haffner. – *„Einen Jux will er sich machen“, von Nestroy (Wien, Diabelli). – „Marquis Kappenstiefel“, von Haffner. – *„Der alte Musiker“, von Kaiser (Wien, Diabelli). – „Wahlspruch und Coeurdame“, von Markbreiter. – *„Chonchon“, von Blum (Wien, Haslinger). – „Vier und zwanzig Stunden Königin“, von C. W. Koch (Wien, Haslinger). – „Tschingischan“ von Herrmann.
1843. „Die Musikantenbraut“, von Giugno. – „Der Rastelbinder“, von Kaiser. – „Nur Ruhe“, von Nestroy. – „Kakadu“, von Blum. – „Die Verlobung vor der Trommel“, von Blum. – „Die gestrengen Herren“, von Blum. – „Guter und schlechter Ton“, von Blum. – „Des Schauspielers letzte Rolle“, von Kaiser. – „Die Matrosenbraut“, von Blum. – „Seraphine das Blumenmädchen“, von Blum. – „Indienne und Zephirin“, von F. W. Zierrath. – „Aspasie“, von Blum. – „Paris bei Nacht“, von Kaiser.
1844. „Das Ritterwort“, von Raupach. – „Die Köchin von Baden“, von Blum. – „Der Zerrissene“, von Nestroy. – „Stadt und Land“, von Kaiser. – „Viel Lärm um Nichts“, von Lembert. – „Robinhall“, von Findeisen. – „Die Figurantin“, von Blum. – „Die Spielkameraden“, von Kaiser. – „Die beiden Waisen“, von Blum. – „Die Schule der Verliebten“, von Blum. – [332] „Die Zauberpillen“, zwei Abtheilungen, von Heine.
1845. „Der Hausherr“, von Hopp. – „Die beiden Herren Söhne“, von Nestroy, “ „Das Gewürzkrämer-Kleeblatt“, von Nestroy. – „Der verhexte Birnbaum“, von Castelli. – „Schnepf und Wachtel“, von Grois. – *„Unverhofft“, von Nestroy (Wien, Haslinger). – „Die Tänzerin“, von Kaiser.
1846. *„Der Unbedeutende“, von Nestroy (Wien, Haslinger). – „Der fliegende Holländer“, von Nestroy. – „Fanchon“, von Kotzebue. – „Das schwarze Blatt“, von Blum. – „Alexander Stradellerl“, von Loedl.
1847. „Ein Held der modernen Romantik“, von Böhm. – „Eine Dorfgeschichte“, von Grois. – „Der Schützling“, von Nestroy. – „Ein Zaubermärchen“, von Blum. – „König René’s Tochter“, von Henrik Herz.
Von dieser Zeit an für das Theater an der Wien. „Jenni Lind“, von Fr. Bach. – „Christ und Jude“, von Böhm. – „Bankier und Maler“, von Pfundheller.
1848. *„Die Musketiere der Viertelmeisterin“, von Schickh (Wien, Haslinger). – „Natalie“, von Kupelwieser. – „Die vier Heimonsbüberln“, von Haffner. – „Städtische Krankheit“, von Kaiser.
1849. „Die Rückkehr in’s Vaterland“, von Böhm. – „Paperl’s Reiseabenteuer“, von Elmar. – „Bubenstückeln“, von Klesheim. – „Künstlerstolz und Nahrungssorgen“, von Berla.
1850. „Bürger und Soldat“, von Böhm. – „Der Denunciant“, von Wysber. – „Die Gefangenen in Sibirien“, von J. N. Vogl.
1851. „Die fünf Sinne“, von Merlin. – „Männerschwäche und Frauenstärke“, von Kaiser. – „Hans geht in die Stadt“, von Liebold. – *„Ferdinand Raimund“, von Elmar (Wien, Spina). – „Zwei Blätter“, von Berla.
1852. „Faschingsabenteuer“, von Wysber. – „Zwei Bauern“, von Prüller. – „Das Reserl am Krippenstein“. – „Der Reichthum des Arbeiters, oder die Versuchung“, von Schuselka-Brüning. – „List und Dummheit“, von Feldmann. – „Der falsche Wechsel“, von Böhm. – „Der Hauslehrer“, von Kolla. – „Das Eckhaus in der Vorstadt“, von Böhm. – „Spatz auf seiner Brautfahrt“, von Bauernfeind. – „Der Dürrkräutler“, von Böhm. – „Der Geizige“, von Bittner. – *„Das Mädchen von der Spule“, von Elmar (Wien, Spina).
1853. „Ein Abenteuer in Wien“, von Kolla. – „Drei Eichen“, von Kaiser. – „Invalide und Feldwaibel“, von Lang. – „Reicher Eltern armes Kind“, von Sigm. Schlesinger. – „Martin, der Sohn der Natur“, von Nißl. – „Die Gefoppten“, von Bittner. – „Leere Taschen – volles Herz“, von S. Schlesinger. – „Leidenschaften“, von Berla. – „Die falsche Pepita“, von Böhm. – „Ein Rappelkopf“, von Bittner.
1854. „Ueberlistet“, von Doppler. – „Der fidele Christel“, von Bittner. – „Ein alter Deutschmeister“, von Berla. – „Der Wildschütz und sein Deandl“, von Julius. – „Ein Hausmeister aus der Vorstadt“, von A. Langer. – *„Therese Krones“, von Haffner (Wien, Spina). – „Ein Fechter“, von Bittner. – „Der Csikos“, von Szigligeti. – „Karfunkel“, von Faber.
1855. *„Ein Wiener Freiwilliger“, von A. Langer (Wien, Spina). – „Ausgeglichen“, von Doppler. – „Paraplui“, von Berla. – „Strauß und Lanner“, von A. Langer. – „Des Glückes und des Unglücks Launen“, von Feldmann. – „Dick und Dünn“, von Lud. Karl. – „Folgen eines Champagnerdusels“, von Blank. – „Eine Buchdruckerei“, von Bernhofer. – „Ein deutscher Schullehrer“, von Deinhardstein. – „Eine Ausspielerin“, von A. Langer. – „Warum traut er einem Doctor“, von Feldmann. – „Miß Lidia“, von Böhm. – „Der Gang durch die Vorzeit“, von O. F. Berg.
1856. „Stadtmamsell und Bäuerin“, von Blank. – „Recitative“ zu Balfe’s Oper: „Die Zauberin“. – „Eine Schauspielerfamilie“, von Blank. – „Nach Californien“, von O. F. Berg. – „Der Actiengreisler“, von A. Langer. – „Er muß heirathen“, von L. Karl. – „Der Moarhof untarn Berge“, von Blank. – „Trau, schau, wem“, von Gründorf. – „Der Liebeszauber“, Operette von Gumpert. – *„Das erste Kind“, von A. Langer (Wien, Glöggl). – „Im Leben – nach dem Tode“, von Deinhardstein.
1857. „Die Mehlmesser-Pepi“, von A. Langer. – „Es ist nicht Alles Gold, was glänzt“, von Böhm. – „Die Kartenaufschlägerin“, von Blank. – *„Ein ehemaliger Trottel“, von A. Langer (Wien, Spina). – *„Zaunschlupferl“, von Berla (Wien, Glöggl). – [333] „Der Dickschädl“, von Blank. – „Alle neun“, von Böck. – „Der Wucherer in der Klemme“, von Flamm.
1858. „Der alte Infanterist und sein Sohn“, von Mirani. – „Noch ein Wiener Dienstbote“, von Juin. – „Der Hausherr vom Brillantengrund“, von Blank. – *„Ein Praterwurstel“, von A. Langer (Wien, Glöggl). – „Nur diplomatisch“, von Therese Megerle. – „Ein Wiener Geselle“, von Ehrenhäusel.
1859. „Dumm, dümmer, am dümmsten“, von Feldmann. – „Die Eisjungfer“, von Elmar. – „Unser Bettgeher“, von A. Langer. – „Wenzel Scholz“, von Haffner. – „Der Teufel im Herzen“, von Flamm. – „Eine innere Stimme“, von J. Grün. – „Der Bauernstudent“, von Blank. – „Der Freiheitskampf in Tirol“, von Berla. – „Andreas Hofer“, von Böhm. – „Bettelstolz“, von Flamm. – „Ueber Land und Meer“, von Blank. – „Fricks & Compagnie“, von Vari. – „Salon und Barbierstube“, von Vari. – „Der Bankier von Wachs“, von A. Langer. – „Ein Wiener Volkssänger“, von Joh. Fürst. – „Der Sohn des Fabrikanten“, von Kaiser. – *„Fanni, die schieche Nuß“, von Findeisen (Wien, Spina). – „Babuschka“, von Müller.
1860. „Die Verwahrlosten“, von Blank. – „Die Bettlerin von Sievering“, von Blank. – „Aus der Heimat in die Fremde“, von Feldmann. – *„Eine neue Welt“, von Kaiser (Wien, Spina). – „Die Kinder von Aspern“, von Pirzel. – „Die Weibermühle“, von Morländer. – „Wiener und Franzos“, von O. F. Berg. – „Die Kinder der Arbeit“, von Alex. Bergen. – „Die Wiener aus dem Lande“, von Bittner. – „Der Csikos und sein Pferd“, von O. Held. – „Aus der Gewerbewelt“, von Elmar. – „Der Stern der Liebe“, von Haffner.
1861. „Die öffentliche Meinung“, von Findeisen. – „Glänzendes Elend“, von Merlin. – „Zwei von Anno dazumal“, von O. F. Berg. – „Auch ein Liberaler“, von Berla. – „Ein Siebenundvierziger und ein Einundsechziger“, von Bittner. – „Heillose Confusionen“, von Liebold. – „Die Studenten von Rummelstadt“, von Haffner. – „Versteckt“, von Eberhardt. – „Zwei Bürgermeister“, von Konrad. – „Ein alter Tarockspieler“, von Blank. – „Schwert, Zopf und Geld“, von Elmar. – „Heinrich IV.“, romantische Operette.
1862. „An der Donau“, von O. F. Berg. – „Faustin I.“, von Feldmann.
Unter der Direction des Friedr. Strampfer. „Die Sternenjungfrau“, von Haffner. – „Twardowski, der polnische Faust“, von Mosenthal. – „Eine geschlossene Gesellschaft“, von Haffner. – „Margredl“, Parodie auf Gounod’s „Faust“, von Giugno.
1863. „Künstler und Millionär“, von Kaiser. – „Der Fuchs in der Falle“, von C. Julius. – „Die Milares-Pepi“, von Stix. – „Ueber Land und Meer“, von Feldmann. – *„Wiener Geschichten“, von Blank (Wien, Spina). – „Unruhige Zeiten“, von Koch. – „Der Spion von Aspern“, von Ther. Megerle. – „Das Stubenmädel vom Hotel Fuchs“, von Harisch. – „Stahl und Stein“, von Kaiser. – „Die Schwaben in Wien“, von Zell. – „Haß und Liebe“, von Blank. – „Ehret die Frauen“, von Berla. – „Bruder Liederlich“, von Emil Pohl. – „Der Zehnerjäger“, von Bittner.
1864. „Plan und Zufall“, von Findeisen. – „Die Greißlerin von Hungelbrunn“, von Haffner. – „Die Fabriksmädeln“, von Findeisen. – „Der Soldat im Frieden“, von Kaiser. – „Unsere Nachbarin“, von Findeisen. – „Die Wiener im Ehestand“, von O. F. Berg. – „Auf dem Eise“, von Kaiser.
1865. „Graf und Gräfin“, von Blank. – „Die Zwillingsbrüder“, von O. F. Berg. – „Die Eselshaut“, von Julius Megerle.
1866. „Coeur d’ange“, von O. F. Berg. – „Die Gärtner-Mali“, von Findeisen. – „Die Hirschkuh“, von A. Langer. – „Eine Schäferin aus der Vorstadt“, von Gärtner.
1867. „Wiener Leben“ von Bittner. – „Die Rekruten“, Operette in 1 Acte von M. Schmid.
I. B. Lieder mit Begleitung des Pianoforte. 1821. „Nachtgesang“, Ged. v. Jakobi. – „Abendphantasie“, Ged. v. Hermann. – „Sehnsucht“, Ged. v. Jany.
1822. „Heure du soire“, Ged. v. Millevoye. – „Sehnsucht“, Ged. v. W. Goethe.
1823. „Wiegenlied“, Ged. v. J. G. Seidl.
1825. „Der Schäfer Abendlied“, Vocal-Quartett. – „Auf der Alm“, Vocal-Quartett. – *„Oesterreichs Stern“, Ged. v. Karl Meisl (Wien, bei Steiner u. Comp.).
1826. „Der Wanderer an den Mond“. Ged. v. J. G. Seidl. – *„Empfindungen am Tage, der uns den Vater gab“, Ged. v. [334] J. Schickh, zum Geburtsfeste Sr. Majestät Kaiser Franz I. (Wien, bei Thadä Weigl). – *„Der blinde Hirtenknabe“, Ged. v. Otto v. Hennet (Wien, bei M. Artaria).
1827. „Liebhabers Wünsche“, Ged. v. J. N. Vogl, Terzett für zwei Tenor- und eine Baßstimme.
1829. „Zwei Jägerlieder“, a) „Vier Schüsse“, Ged. v. J. G. Seidl; b) „Weidmanns Leben“, Ged. v. C. M. Baldamus. – „Der frohe Schäfer“. Ged. v. A Müller. Vocal-Quartett. – *„Der Stutzer und der Schmetterling“. – „Das Röschen“, zwei Gedichte v. Fr. A. Kleinschmid (Wien, bei A. Diabelli). – *„Sehnsucht nach den Alpen“, Ged. v. Meisl (Wien, bei A. Diabelli).
1830. *„3 geistliche Lieder“, a) „Die Treue der h. Kirche“, b) „Tod der Jungfrau“, c) „Der lieben Eltern unbeholfene Klage“, Ged. v. A. Passy (Wien, bei Tob. Haslinger).
1831. „Tauch an!“ Vocal-Quartett für 4 Männerstimmen. – *„Das Thiergespräch“, Volksdichtung (Wien, bei A. Diabelli).
1834. „Mondhelle“, Ged. v. J. G. Seidl. Mit Pianoforte, und Hornbegleitung. – „Jäger und Horn“, Ged. v. A. Müller. Mit Pianoforte“ und Hornbegleitung.
1835. *„Empfindungen dankbarer Kinder und treuer Freunde“, Gelegenheitsgesang für Sopran, Alt, Tenor und Baß, 2 Violinen, Viola, Violoncell und Pianoforte (Wien, bei A. Diabelli).
1836. *„Das Erkennen“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei A. Diabelli). – *„Süß ist die Ruh“. – „Im Wind“, zwei Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei Mollo u. Witzendorf).
1837. *„Der fröhlichste Zecher“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei Tob. Haslinger). – *„Drei Csikos-Lieder“, Ged. v. J. N. Vogl, 1) „Der Ritt zum Liebchen“ (1840 als Preislied für das Taschenbuch „Orpheus“), 2) „Die Heimkehr vom Liebchen“, 3) „Auf der Haide“ (Wien, bei C. Spina). – *„Der Thürmer“, Ged. v. J. N, Vogl (Wien, bei A. Diabelli). – *„Das Mütterchen an der Kirchthüre“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei Tob. Haslinger). – „Die Alpenrose“, Ged. v. J. N. Vogl. – „Vision“, Ged. v. O. Prechtler. – „Sängerlust“, Ged. v. J. N. Vogl. – „Der Zecher Rath“, Ged. v. J. N. Vogl. – „In die Ferne“, Ged. v. Kläcke. – *„Lied zur Cachucha“ (Wien, bei Tob. Haslinger). – „Calavresella“, Ged. v. J. N. Vogl. – „Waldconcert“, Ged. v. J. N. Vogl. – *„Morgen wieder“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei A. Diabelli). – *„Abschied und Gruß an das alte und neue Jahr“, Gelegenheitsgesang für Sopran, Alt, Tenor und Baß, 3 Violinen, Viola, Violoncell und Pianoforte (Wien, bei A. Diabelli).
1838. *„Hochzeitslied“. – „Blumengabe“. – „Häusliches Glück“. – „Der Silberkranz“, vier Gelegenheitsgesänge (Wien, bei A. Diabelli). – *„12 Kinder auf einmal“, Scherzspiel für eine Solosingstimme mit Begleitung von Sopran, Alt, Tenor, Baß, 2 Violinen, Viola, Violoncell, Flöte, Fagott und Pianoforte (Wien, bei A. Diabelli). – *„Tief drunten“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei A. Diabelli). – *„Mein’ Hütten“, Ged. v. C. Haffner (Wien, bei A. Diabelli). – *„Der Retter“. Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei A. Diabelli). – *„Ihr blauen Augen, gute Nacht“, Ged. v. Friedr. Halm (Wien, bei A. Diabelli). – *„Baumgeflüster“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei A. Diabelli).
1839. *„Zu spät“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei A. Diabelli). – *„Das kleine Lied“, Ged. v. D. F. Reibersdorfer. Mit Begleitung des Pianoforte uns Violoncells (Wien, bei A. Diabelli). – *„Schilflied“, Ged. v. J. N. Vogl (erschien als Beilage zum „Wanderer“). – „Der Ritt des Walachen“, Ged. v. J. N. Vogl. – „Posthorngesänge“, Ged. v. J. N. Vogl. Mit Begleitung des Pianoforte und Flügelhorns. – *„Des Hammerknechts Liebe“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, bei Tob. Haslinger).
1840. „Die blasse Schöne“, Ged. v. Roswitha Kind. – *„Gruß an Emil Titl“, Ged. v. Levitschnigg. Quartett für 4 Männerstimmen mit Begleitung des Pianoforte (erschien als Beilage zum „Morgenblatt“). – *„Das Licht am Fenster“, Ged. v. V. Zusner (Wien, bei A. Diabelli). – „Mit Gott!“ Ged. v. J. N. Vogl. Quartett für Männerstimmen und Chor mit Begleitung des Pianoforte. – „Russisches Liedchen“, Ged. v. J. N. Vogl. – „Sängers Schwanenlied“, Ged. v. F. Kaiser. – „Das Mädchen, das ich liebe“, Ged. v. H. v. Wasseige. – „Beim Wein“, Ged. v. D. F. Reibersdorfer. Duett für Tenor und Baß. – *„Rheinlied“, Ged. v. N. Becker (Wien, Tob. Haslinger). – „Napoleon’s Leiche“, Ged. v. Dellazia. – „Große Cantate zum Empfange des Directors Carl“, Ged. v. Fr. Kaiser, für Solo und Chor mit Orchesterbegleitung. [335] – *„Vorwärts und Zurück“, Ged. v. Kaiser (Wien, A. Diabelli).
1841. *„Der Postillion“, Ged. v. N. Lenau. Mit Begl. des Posthorns und Pianof. (Wien, A. Diabelli). – „Das Mühlrad“, Ged. v. F. Kaiser. – „Der Schifferin Brautfahrt“, Ged. v. Lud. Löwe. Für 3 Singstimmen mit Begl. von Flöte, Horn, Guitarre u. Pianof. – „Letzte Treue“, Ged. v. J. N. Vogl. – „Täuschungen“, Ged. v. Frz. v. Braunau. – „Der Kuckuk“, Ged. v. Frz. v. Braunau. Vocal-Quartett für vier Männerstimmen. – *„Main Wai und ’n Nachbarn saini“, Ged. v. Castelli (Wien, A. Diabelli). – „Klage“, Ged. v. Lud. Löwe (als Beilage zum Hof-Opern-Almanach von 1846). – *„Nachtigallenlied“, Ged. v. J. N. Vogl (als Beilage zur „Thalia“). – *„Drei Mühlenlieder“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, Tod Haslinger).
1842. *„Vergebene Fragen“, Ged. v. Kuhn (Wien, Tob. Haslinger). – *„Reisebilder, 1) Der Reisegefährte; 2) Im Wirthshause; 3) Das lebendige Schild; 4) Der Harfner“, Gedichte v. V. Zusner (Wien, Tob. Haslinger). – *„Mahlers Liebchen“, Ged. v. V. Zusner (als Beilage zum Hof-Opern-Almanach von 1846). – *„Der Gefangene“, Ged. v. Hofmann (Wien, M. Artaria). – „Das Leben ist doch schön“, Ged. v. F. Kaiser. – „Das Vöglein im Käfig“, Ged. v. A. Rotter. – „Thränen“, Ged. v. Haffner. – „Der Porträtmaler“, Ged. v. F. Kaiser. – *„Sahara“, Trinklied v. J. N. Vogl (Wien, P. Mechetti). – „Der Alpengang“, Ged. v. A. v. Tschabuschnigg. Duett für zwei Singstimmen. – *„Weihnachten“, Ged. v. J. N. Vogl (als Beilage zum „Morgenblatt“ 1847). – *„Der Sänger“, improvisirtes Gedicht v. Karolina Lyser und improvisirte Composition; ausgeführt am 29. November 1842 im Musik-Vereinssaale (Wien, Mollo u. Witzendorf).
1843. „Nachtbilder“, 1) „Der Wanderer an den Mond“, Ged. v. J. G. Seidl; 2) „Die Schneebraut“, Ged. v. A. Müller; 3) „Zigeunerleben“, Ged. v. J. N. Vogl; 4) „Wellenstimmen“, Ged. v. J. N. Vogl. Lieder mit Begl. von 2 Violinen, Viola und Violoncell. – *„Vergebliches Wandern“, Ged. v. J. G. Seidl (Wien, A. Diabelli). – „Hymne bei Einweihung der Ferdinands-Wasserleitung am Brunnen nächst dem Theater an der Wien“, Ged. v. Fr. Kaiser. Für Solo, Chor und Orchesterbegleitung. – „Seeluft“, Ged. v. Kuhn. – „Das versunkene Kloster“, Ged. v. Uhland. – „Rosenlieder“, Ged. v. Ed. Breier 1) „Der Rose Traum“; 2) „Der Liebesstern“; 3) „Meine Rose“ (Wien, P. Mechetti). – „Das Gewitter“, Ged. von G. Schwab (Wien, Haslingers Witwe u. Sohn).
1844. „*„Vöglein, mein Bote“, Ged. v. J. G. Seidl (Wien, Haslingers Witwe u. Sohn). – *„Alles ist mein!“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, Haslinger’s Witwe u. Sohn). – *„Vollständige Gesangschule in 4 Abtheilungen, In deutscher und französischer Sprache“, 191 Seiten gr. Fol. (Wien, Haslinger’s Witwe u. Sohn). – *„Reiterlied“, Ged. v. Rupertus (Wien, Haslinger’s Witwe u. Sohn).
1845. „Vier Marienlieder“, Gedichte v. G. Görres. – „Einkehr“, Ged. v. Uhland. – „Das große Fest“, Ged. v. Chamisso. – „Der Prager Musikant“, Ged. v. Wilh. Müller. – „Mein Orchster“, Ged. v. Müller. – „Hinaus vor’s Thor“, Ged. v. A. Müller. – „Vogelnester“, Ged. v. A. Müller. Duett. – *„Der Parlamentär“, Ged. v. A. Müller (Wien, P. Mechetti). – „Liebesschwur“, Ged. v. Hammer. – „Champagnerlied“, Ged. v. Oettinger. – „Das Glöckchenspiel“, Terzett. – „Wunsch und Entsagung“, Ged. v. Castelli. – „Untreue Liebe“, „Gute Lehre“, zwei schwäbische Volkslieder. – „Soldatenlust“, Chor mit 8stimmiger Hornbegleitung.
1846. „Die vier Wünsche“, Ged. v. F. Rückert. – „Thränen und Rosen“, Ged. v. Wilh. Müller. – „Meerfahrt“, Ged. v. Anast. Grün. – „Warnung vor dem Wasser“, Ged. v. Wilh. Müller. – „Der Trinker von Gottes Gnaden“, Ged. v. Wilh. Müller. – „Die Arche Noäh“, Ged. v. Wilh. Müller. – *„Noa’s Vermächtniß“, Ged. v. J. N. Vogl (Wien, P. Mechetti). – *„Hoch d’roben“, Ged. v. E. F. Schmidt (Wien, A. Diabelli). – „Lieder eine Waldhornisten: 1)Dort drüben; 2) Gefangen; 3) Hornklang; 4) Liebesfragen; 5) De Müllermädchens Augen; 6) Das Waldhornblasen; 7) Sie hat dich nicht verstanden; 8) Das Waldhorn; 9) Nächtliche Klänge; 10) Vorschlag; 11) Beim Mondenschein; 12) Letzter Waldesgruß“, Gedichte v. J. N. Vogl, mit Clavier- und Hornbegleitung. – *„Der Kuckuk“, Ged. v. A. Müller (Wien, [336] P. Mechetti). – *„Zurück“, Ged. v. Kaltenbrunner (Wien, P. Mechetti). – „Sechs Landsknechts-Lieder: 1) Liebeslied; 2) Ständchen am Abend; 3) Im Frieden; 4) Der Rekrut; 5) Auf der Wacht; 6) Marschlied“, Gedichte von C. Schultes. – „Mütterlicher Rath“, Ged. v. Kuhn.
1847. *„Wann der Mond in’s Fenster scheint“, Ged. v. Lud. Bowitsch (als Beilage zum Hof-Opern-Almanach von 1848). – *„Hammermeisters Töchterlein“. – „Fromme Bergleut“, zwei Gedichte von J. N. Vogl (zu Vogl’s „Bergmannslieder“, Wien 1849, Gerold). – *„Russisches Liedchen: „Lied und Leier“ (als Beilage zum Hof-Opern-Almanach von 1847). – „Selige Augenblicke 1) Sabbathstille; 2) Werbung; 3) Nächtliche Wallfahrt; 4) An Marie“, Gedichte v. O. Prechtler.
1848. *„Das Lied vom deutschen Kaiser“, Ged. v. Dr. Jurende (Wien, Karl Haslinger). *„Das Lied von der deutschen Cocarde“ (Wien, Karl Haslinger). – *„Politische Liebeslieder. 1) Ich bin ein Student; 2) Neue Liebe“, Gedichte v. Caj. Cerri (Wien, K. Haslinger). – *„Sie war bei den Studenten“, Ged. v. A. Buchheim (Wien, K. Haslinger).
1849. *„Soldaten-Heimweh“. – „Soldatenphilosophie“, zwei Gedichte v. J. N. Vogl (zu Vogl’s „Soldatenlieder“, Wien 1849, Gerold). – *„Bei Dir“, Ged. v. C. Cerri (Beilage zur „Wiener Theater-Post“). – „Grabgesang für Maria Pokorny“, Solo-Quartett mit Männerchor, Ged. v. H. Mirani. – „Die grauen Gesellen“, Schlachtgesang, Text v. Ad. Müller, Vocal-Chor für Männerstimmen. – „A Bleamerl und a Herz“, Ged. v. Klesheim. – *„Der arme Honvéd“, Ged. v. Prechtler (Wien, K. Haslinger). – „Wolkenlied“, Ged. v. J. N. Vogl. – „Schon flattert hoch die Fahne“, Ged. v. J. N. Vogl, Vocal-Chor.
1850. „Der Müllerknappe und sein Schatz“, Schaudererregende Ballade v J. N. Vogl, Quartett mit Begl. des Pianos. – „In der Waffenschmiede“, Ged. v. Marlo. – „Fragen“, Ged. v. Zusner. – „Wie im Tode, so im Leben“, Ged. v. Ernst Ritter v. Steinhauser, Duett für Sopran und Tenor. – „Chansons de Béranger: 1) Bon vin et fillette; 2) L’exilé; 3) Le violon brisé; 4) Le bon vieillard: 5) Le Juif-Errant; 6) Le petit homme gris; 7) Le chasseur et la laitière; 8) Les étoiles qui filent“. – „Der Königssohn“, Ged. v. H. Th. Schmidt. – „Liebespreghiera“, Ged. v. O. Prechtler. Mit Begl. von Pianof. u. Physharmonica.
1851. „Am Friedhof“, Ged. v. Wilhelmine Müller. – *„I trau mi nit recht“, Ged. v. F. Ullmayer (Wien, C. Spina).
1852. „Von mir“, Ged. v. M. G. Saphir. – *„Fern von dir“, Ged. v. Jenöfy (Wien, C. Spina). – „Drei Canon für Männerstimmen“. – *„Hans und Bäsle“, Ged. v. L. Grois (Wien, C. Spina).
1853. „Die geträumten Blumen“, Ged. v. R. Labrès. – „’S wär besser – weit besser“, Ged. v. Nißl.
1854. „’S letzti Schwalberl“, Ged. v. Ant. Seifried. – *„’S Almageh’n“, Ged. v. J. G. Seidl (eingetragen in das Autographen-Album Ihrer Majestät der Kaiserin Elisabeth) (Wien, C. Spina). – „Veilchen im März“, Ged. v. J. N. Vogl. – „Mein Herz“, Ged. v. R. Labrès.
1855. *„Mein’ Seligkeit“, Ged. v. Frz. Ullmayer (Wien, C. Spina). – *„Zip, zip, zip, Nachtigall“, Ged. v. Blank (Wien C. Spina). – „Der Himmel“, Ged. v. V. Zusner. – *„Trinklied“, Ged. v. J. N. Vogl (für den österr. Volkskalender 1860).
1856. „Ich hab’ an dich gedacht“, Ged. v. A. Müller. Vocal-Quartett. – *„’S verhexte Deandl“, Ged. v. Fr. Ullmayer (Wien, Fr. Glöggl).
1857. *„Der guade Bua“, Ged. v. A. Müller (Wien, C. Spina). – „Das weinende Mädchen“, Ged. aus den „Fliegenden Blättern“. – „Glaube nicht“. Ged. v. C. Cerri. Vocal-Quartett. – *„Der Buschen“, Ged. v. A. Müller. – Zwei Worte“. Ged. v. A. Müller.
1858. „Lore-Ley“, Ged. v. Heinr. Heine. Mit Begl. des Pianof. und Violoncells oder Viola. – „’S erste und ’s letzte Busserl“. Ged. v. A. Müller.: „I hab ihm’s verboten“, Ged. v. Ad. Müller. – *„Des Bettlers Kind“, Ged. v. A. Müller (Wien, C. Spina).
1860. „Ein lustiger Bettelmann“, Ged. v. Alexander Müller. – „Die Perle der Frauen“, Ged. v. Kuhn. – *„Die Waldcapelle“, Ged. v. Feldmann. Duett für 2 Sopranstimmen (Wien, C. Spina).
1861. „Waldhornklang“, Ged. v. J. N. Vogl. Männerchor mit Hornbegleitung. – „Die hohe Jagd“, Ged. v. J. N. Vogl, Männerchor mit Hornbegl.
[337] 1862. „Grabgesang für Joh. Nestroy“, Ged. v. A. Müller. Männerchor. – *„Mein Büaberl, da bin ich“, Ged. v. Haffner (Wien, C. Spina). – *„Das Lied von der Treue“, Ged. v. Mosenthal (Wien, C. Spina).
1865. „Ständchen an Rosa“, Ged. v. Kuhn. – „Hochzeitslied“, Ged. v. A. Müller, Vocal-Quartett.
1866. „Einmal sah ich dich nur!“ Ged. v. Jos. Gilge.
1867. „Schlummerlied“, Ged. v. Ad. Müller (in drei Tönen). – „Der Silberkranz“, Ged. v. Müller. Vocal-Quartett für eine Solo- und Brummstimmen. Auszüge einzelner Musikstücke von Adolph Müller erschienen 221 bei Anton Diabelli und Spina; 57 bei Haslinger; 7 bei Tranquillo Mollo; 9 bei Franz Glöggl; im Ganzen also 294 Nummern, theils für eine Singstimme mit Begleitung des Pianoforte, theils für das Pianoforte allein.
I. C. Instrumental-Compositionen. 1826. *„Variationen über das Thema: „Alleliebste Wenzl mein“, für Pianoforte“ (Wien, Tranq. Mollo). – *„Variationen über ein Thema aus „Armida“, für das Pianoforte“ (Wien, Tranq. Mollo). – „Variationen über das Thema: „A Madl und a Radl“, für das Pianoforte.
1827. *„6 österreichische Walzer, für das Pianoforte“ (Wien, Ant. Diabelli). – „Präludium und Caprice für 2 Violinen, Viola und Violoncell“. – *„Nina-Galopp“, „Brünner-Galopp“, „Straßburger-Galopp, für das Pianoforte“ zu zwei und vier Hände (Wien, Tob. Haslinger). – *Jocus-Walzer, „für das Pianoforte“ (Wien, A. Diabelli). – *„Valses sensibles pour le Piano et Violon“ (Wien, A. Diabelli). –
1830. „Quintetto concertante per il Pianoforte, Violino, Viola, Flauto e Cornu“. – *„Zwei Krönungs-Märsche“, zur Krönungsfeier Sr. Maj. Ferdinand I. als König von Ungarn. Für das Pianoforte (Wien, Tob. Haslinger).
1836. „Fuge über das alte Volkslied: „O du lieber Augustin“, für 2 Violinen, Viola und Violoncell“.
1841. *„Amphion. Compositionen für Physharmonica und Pianoforte, 1) Tirolese; 2) Alla spagnuola; 3) Rondeau; 4) Potpourri über Motive von Bellini und Donizetti; 5) Arrangement der Ouverture zu: „Die Hugonotten“, v. Meyerbeer“ (Wien, T. Haslinger).
1845. *„Träume, 12 Mignon-Phantasien für die Physharmonica“, in drei Heften, 1) Der Schlaf; 2) Lagunenfahrt; 3) Der Schmetterling; 4) Elfe und Kobold; 5) Schäferleben; 6) Liebesbotschaft; 7) Der Gang nach dem Kirchhofe; 8) Bauern-Hochzeit; 9) Die Nachtigall; 10) Wallfahrt; 11) Echospiele; 12) Ihr Bild (Wien, Tob. Haslinger), Diabelli).
1849. *„Romanesca. Mélodie du 16. siècle. Impromptû pour le Piano“ (Wien, A. Diabelli). – *„Der Carneval von Wien, Phantastisches Tanzpotpourri für das Pianoforte“ (Wien, bei K. Haslinger). – *„Vier Rondoletto für das Pianoforte: 1) An der Donau; 2) An der Moldau; 3) An der Theis; 4) Am Mincio“ (Wien, Tob. Haslinger).
1850. *„Drei Nocturn für das Pianoforte; 1) Nacht-Patrouille; 2) Gruß in die Ferne; 3) Wanderung“ (Wien, Tob. Haslinger). – „Rosenblätter“, zwei Phantasien für das Pianoforte. – „Nachtviolen“, zwei Phantasien für das Pianoforte. – „Octaven-Etude für das Pianoforte“. – *„Weidenröschen“, Nocturn für das Pianof. (Wien, Frz. Glöggl). – *„Ungarische Vaterlandsblüthen“, für das Pianof. (Wien, K. Haslinger).
1851. „Drei charakteristische Tonstücke für 2 Violinen, Viola, Violoncell und Contrabaß“. 1) „Walzer einer Wahnsinnigen“; 2) „Der Sünder. Ora pro nobis“ (aufgeführt im Theater an der Wien den 28. November 1858 unter Mitwirkung von 48 Streichinstrumentalisten); 3) „Die Wasserfei“.
1852. „Rondoletto“, für Pianofolie und Violine. – „Nocturn“, für Pianofolie und Violine. – „Variationen concertant“ über Weber’s „letzter Gedanke“, für Pianoforte und Violine. – „Gondelfahrt. Impromptu“, für das Pianoforte.
1853. „Impromptu über das Volkslied: „Mein Schatz ist ein Reiter“, für das Pianoforte“. – „Aire russe“. Variè pour le Violon et Piano, ou avec l’accompagnament de l’orchester. – „Variationen in A“, für die Violine, mit Orchesterbegleitung. – „Quatuor in Es“, für 2 Violinen, Viola und Violoncell. Vier Sätze.
1854. *„Accordeon-Schule, oder vollständige Anleitung, das Accordeon richtig spielen zu lernen“ (Wien Diabelli). – „Espagnole“. Morceau de salon pour le Violon et Piano.
1855. *„Glöckchen-Walzer für das Pianoforte“ (Wien, C. Spina).
[338] 1856. „Lied ohne Worte“, für Physharmonica und Pianoforte.
1860. „Etude pour le Piano“.
II. Quellen zur Biographie von Adolph Müller (dem Vater). Hirsch (Rudolph), Gallerie lebender Tondichter. Biographisch-kritischer Beitrag (Güns 1836, C. Reichard, 8°.) S. 95 [nach diesem und den meisten folgenden Quellen ist Müller am 7. October 1802 geboren; obige Angabe des Jahres 1801 als Müller’s Geburtsjahr habe ich aus dessen eigenem Munde]. – Weil (Philipp), Wiener Jahrbuch für Zeitgeschichte, Kunst und Industrie, und österreichische Walhalla (Wien 1851, Ant. Schweiger, 8°.) S. 51. – Schilling (G.), Das musikalische Europa (Speyer 1842, F. C. Neidhard, gr. 8°.) S. 246. – Gaßner (F. S. Dr.), Universal-Lexikon der Tonkunst. Neue Handausgabe in einem Bande (Stuttgart 1849, Frz. Köhler, Lex. 8°.), S. 631. – Neues Universal-Lexikon der Tonkunst. Angefangen von Dr. Julius Schladebach, fortgesetzt von Ed. Bernsdorf (Dresden 1857, Rob. Schäfer, gr. 8°.) Bd. II, S. 1053. – Meyer (J.), Das große Conversations-Lexikon für die gebildeten Stände (Hildburghausen, Bibliographisches Institut, gr. 8°.) Bd. XXII, S. 343, Nr. 46. – Fremden-Blatt von Gust. Heine (Wien, 4°.) 1865, Nr. 336 u. 348. – Deutscher Bühnen-Almanach, herausgegeben von A. Entsch (Berlin 1867), 31. Jahrg. S. 97.
III. Porträte. 1) Lith. von Franz Eybl, 1829. – 2) Lith. von Dauthage, zusammen mit Heinrich Proch und Emil Titel, 1840. – 3) Lith. von Alb. Decker, 1843.

Anmerkungen (Wikisource)