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« Kap.13 William Penn
Ohne Kreuz keine Krone
Kap.15 »
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Vierzehntes Kapitel.

§. 1. Von der Ueppigkeit; worin sie bestehet, und was für Nachtheil sie der menschlichen Gesellschaft bringt. – Sie ist eine Feindin des Kreuzes Christi. §. 2. Von der Ueppigkeit im Essen und Trinken; wie sehr dieselbe dem Beispiele und den Lehren Christi und der heiligen Schrift zuwider ist. §. 3. Was für Schaden sie dem Menschen an Leib und Seele zufügt. §. 4. Von der Ueppigkeit in Kleidern und Vergnügungen. Die Sünde machte die erste Kleidung nothwendig. Der Mensch sollte daher nicht stolz auf Etwas seyn, das ein Zeichen seines Falles [270] ist. §. 5. Die jetzt gebräuchlichen Vergnügungen schaden der Tugend, und entspringen aus dem entarteten Zustande des Menschen. §. 6. Der Zweck der Kleidung ist erlaubt, aber der Mißbrauch desselben zu tadeln. §. 7. Das vornehmste Vergnügen guter Menschen der Vorzeit bestand darin, daß sie Gott dienten, ihren Nebenmenschen Gutes erwiesen, und ehrlichen Berufsgeschäften, aber nicht eitlen Vergnügungen und Belustigungen nachgingen. §. 8. Schon die Heiden kannten und thaten etwas Besseres. – Einige wilde Völker übertreffen die Christenthumsbekenner an Mäßigkeit und Nüchternheit des Lebens. §. 9. In dem Gleichnisse vom reichen Manne wird das üppige Leben verdammt. §. 10. Die Lehren der heiligen Schrift sind durchaus dagegen.



§. 1. Jetzt komme ich zur Betrachtung einer dem Geitze ganz entgegengesetzten Leidenschaft: der Ueppigkeit, die in Befriedigung der Prachtliebe und eines ausschweifenden Hanges zur Bequemlichkeit und zu Vergnügungen bestehet. Sie ist das letzte Laster, welches ich in der gegenwärtigen Abhandlung über das heilige Kreuz Christi angreife, dessen göttliche Kraft und Wirkung allein vermögend ist, dieses eben so ansteckende als tödtliche Uebel zu zerstören und auszurotten. Es ist eine Untugend, die sich in alle Stände einschleicht; welche die Aermsten hinreißt, daß sie ihre Kräfte überschreiten, um ihre üppigen Neigungen zu befriedigen, und die Reichen so sehr einnimmt, daß sie die innern Züchtigungen Jesu, den sie dennoch ihren Heiland nennen, ganz aus den Augen setzen, und sich den Vergnügungen der Augenlust, der Fleischeslust und des hoffärtigen Lebens so sehr ergeben, als wenn nicht Selbstverleugnung und Unterwerfung unter [271] das Kreuz Christi, sondern Befriedigung der Ueppigkeit, der uns verordnete Weg zum Himmel wäre. Was wollen wir essen? Was wollen wir trinken? Wie wollen wir uns kleiden? – Diese Sorgen, wodurch einst die üppigen Heiden sich auszeichneten, sind jetzt allgemein, ja, was noch schlimmer ist, das Dichten und Trachten der Bekenner des Christenthums geworden. Möchten sie doch darüber erröthen! Möchten sie ihre Abweichung bereuen, und bedenken, daß Christus solche Sorgen an jenen Heiden nicht darum tadelte, daß er sie seinen Nachfolgern erlauben wollte. Diejenigen, welche sich in Wahrheit zu der Nachfolge Christi bekennen, müssen auch zeigen, daß sie ihm angehören; sie müssen „gesinnet seyn, wie Er war,“ ein nüchternes und mäßiges Leben führen, und sich stets erinnern, „daß der Herr nahe ist.“ Prächtige Kleider, schöne Putzsachen, kostbare Möbeln, eine reiche Tafel und die gewöhnlichen Vergnügungen und Unterhaltungen der Welt, als: Schauspiele, Bälle, Spiele, Romane, u. dgl. sind auf dem heiligen Pfade, den Jesus und seine wahren Jünger und Nachfolger betraten, nicht anzutreffen. Nein! Einer, der keiner der Geringsten unter den Aposteln war, sagt uns, „daß wir durch viele Trübsale ins Reich Gottes eingehen müssen.“ [1] Es ist daher meine ernstliche Bitte an Alle, die der Prachtliebe und Ueppigkeit ergeben sind, und denen diese Abhandlung vielleicht in die Hände fallen möchte, daß sie die Gründe und Beispiele, die ich gegen ihre Lebensweise hier anführe, ernstlich in Erwägung ziehen wollen. Vielleicht können sie dadurch zu der Einsicht gelangen, wie sehr ihr Leben und Betragen von dem wahren Christenthume entfernt und ihrem ewigen Frieden gefährlich [272] sei. Möge sie der allmächtige Gott für diesen Unterricht empfänglich machen, und seine zärtliche Liebe in ihre Herzen ausgießen, damit sie zu einem Gefühle der Reue gebracht werden und den heiligen Weg des Kreuzes Jesu, des Erlösers der gefallenen Menschheit, lieb gewinnen; denn sie dürfen nicht glauben, daß sein Versöhnungstod ihnen Etwas nützen werde, so lange sie sich weigern, aus Liebe zu ihm ihre Sünden zu verlassen, da er doch aus Liebe zu ihnen sein Leben ließ; oder daß er ihnen eine Stätte im Himmel bereiten werde, wenn sie ihm einen Platz in ihrem Herzen auf Erden versagen. Wir wollen nun die Ueppigkeit in ihren verschiedenen Theilen betrachten.

§. 2. Unter den verschiedenen Arten der Ueppigkeit betrifft die erste, die Christus, der uns ein Muster der Selbstverleugnung gegeben hat, ausdrücklich verbietet, die Sorge für den Bauch. „Ihr sollt nicht sorgen, und sagen: was werden wir essen? oder was werden wir trinken? … Nach solchen Dingen trachten die Heiden.“ [2] Das heißt: Jenen Heiden, die ohne Erkenntniß des wahren Gottes in der Welt leben, die ihren Bauch zu ihrem Gott machen, und deren Trachten nur auf die Befriedigung ihrer Begierden, aber nicht auf die Erlangung des Reiches Gottes gerichtet ist, denen sollt ihr nicht gleich seyn. „Trachtet ihr zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, und alles Andere soll euch zugegeben werden.“ Was für euch gut ist, wird schon erfolgen. Laßt nur Alles seine rechte Zeit und Ordnung haben.

In diesen Worten liegt ein scharfer Tadel für Alle, die der Ueppigkeit im Essen und Trinken ergeben sind; [273] deren ganze Sorge nur dahin gehet, wie sie ihren Gaumen ergötzen und ihren Bauch füllen, was sie essen und trinken wollen. Diese sind nicht selten verlegen, was für eine Speise sie für die nächste Mahlzeit anordnen sollen; und Einige halten sich daher einen eigenen Speisemeister, um neue Gerichte für den Koch zu erfinden, der sie so künstlich würzen, verändern und zubereiten muß, daß Auge und Geschmack getäuscht werden, und man sie für etwas ganz Neues und Sonderbares hält, bloß um die Eßlust zu reitzen oder Bewunderung zu erregen. Der Schwelger fordert in der That eine große Verschiedenheit seltener und köstlicher Gerichte, wobei nicht selten die Brühe weit höher als die Speise selbst zu stehen kommt; denn er ist beständig so voll und satt, daß er ohne Anwendung solcher künstlichen Reitzmittel gar keinen Appetit haben würde. Dieses heißt aber: den Hunger erzwingen, nicht: ihn befriedigen. Und so, wie der Ueppige ißt, so trinkt er auch; selten aus Durst; bloß zum Vergnügen und dem Gaumen zu Gefallen. Darum muß er auch eine Verschiedenheit von Getränken haben, die er alle kosten muß. Eine Sorte, wäre sie auch noch so gut, würde ihm bald unschmackhaft und widerlich werden. Die Abwechselung muß ihm die Getränke behaglich machen; und daher ist die ganze Welt kaum im Stande, seinen Keller mit kostbaren Getränken anzufüllen. Wäre er dabei noch mäßig im Genusse, so könnte man seine Abwechselung eher der Neugier als der üppigen Schwelgerei zuschreiben. Allein was der Mäßige als Herzstärkung genießt, trinkt er mit vollen Zügen, bis er, durch Uebermaß erhitzt, zu Thorheiten schreitet, und, wo nicht Andern, doch immer [274] sich selbst, Schaden zufügt; ja, oft so tief unter das unvernünftige Thier herabsinkt, daß er sich selbst seines Bewußtseyns beraubt. Dieses ist die Wirkung der Fleischeslust, „die nicht vom Vater, sondern von der Welt ist,“ und in deren Gefolge Musik und Tanz, Ausgelassenheit und Gelächter, – welches der weise Mann Tollheit nennt, – gewöhnlich zur Hand sind, damit der rauschende Lärm der einen Ergötzlichkeit, das Gefühl der Sündhaftigkeit der andern übertäuben, und die Stimme des Gewissens nicht zu laut und deutlich mit dem Schwelger reden möge. So leben die Ueppigen, die Gott vergessen und des Unglücklichen nicht gedenken. O! möchten doch die Kinder der Menschen das Thörichte und Gottlose dieser Dinge einsehen! Wie schlecht erwiedern sie die Güte Gottes durch einen solchen Mißbrauch des Ueberflusses, den er ihnen verleihet! Wie grausam gehen sie oft mit seinen Geschöpfen, wie verschwenderisch mit ihrem eigenen Leben und mit ihren Kräften um, und wie undankbar sind sie für die Wohlthaten, die sie genießen? Sie vergessen den Geber, indem sie seine Gaben zur Befriedigung ihrer Lüste mißbrauchen, allen Rath verachten und jede Belehrung von sich stoßen. Dadurch verlieren sie endlich alles Zartgefühl, und vergessen ihre Pflichten, indem sie im Taumel sinnlicher Genüsse von einer Ausschweifung zur andern übergehen.

Gott rügte diese Sünden bei den Juden, als er durch den Propheten Amos sagte: „Wehe euch! … die ihr euch weit vom bösen Tage achtet, (den bösen Tag weit hinaussetzt,) und trachtet immer nach Frevel-Regiment! (oder: rücket den Stuhl des Frevels oder der Gewaltthätigkeit herbei!) Ihr schlafet auf elfenbeinernen [275] Lagern und treibet Ueberfluß mit eueren Betten! Ihr esset die Lämmer aus der Heerde, und die gemästeten Kälber; und spielet auf dem Psalter, (singet zu dem Saitenspiele,) und erdichtet euch Lieder, (erfindet euch musikalische Instrumente,) wie David! Ihr trinket Wein aus den Schalen, und salbet euch mit Balsam; aber ihr bekümmert euch nicht um den Schaden Josephs!“[3] Dieses waren, wie es scheint, die Laster, denen die entarteten Juden bei allen ihren Ansprüchen auf Religiosität ergeben waren; und sind nicht heutiges Tages dieselben Uebel auch unter den Christen herrschend geworden? – Allerdings! und sie machen einen großen Theil der Ueppigkeit aus, die ich in dieser Abhandlung angreife. Denk an den reichen Mann, der mit seiner ganzen Pracht und Herrlichkeit, und bei allen seinen hohen Genüssen verloren ging; und erinnere dich, was für ein schweres Wehe der Apostel über Diejenigen ausspricht, „deren Bauch ihr Gott ist, und die in ihrer Schande eine Ehre suchen.“[4]

Christus redet von der Ueppigkeit als von Etwas, das an den Höfen weltlicher Könige anzutreffen ist, in seinem Reiche aber nicht Statt findet, und seinen Nachfolgern nicht geziemet. Daher war auch sein Fest, das er der Menge gab, und welches eins seiner Wunder war, ganz einfach und ohne Vorbereitung. Er gab den Leuten reichlich, aber nichts Seltenes, oder Etwas das durch die Kochkunst zubereitet war; dennoch aßen sie es gern, weil sie Hunger hatten, welcher auch immer das [276] beste und schicklichste Mittel zur Beförderung der Eßlust ist. – In einer Anweisung, die Paulus seinem geliebten Timotheus ertheilte, setzt er die Liebhaber des weltlichen Ueberflusses sehr herab, indem er behauptet, „daß Gottseligkeit mit Genügsamkeit verbunden, großer Gewinn sei,“ und noch hinzufügt, „daß wir, wenn wir Nahrung und Kleider haben, uns begnügen sollen.“ [5] Dieses giebt uns einen Begriff von dem enthaltsamen und genügsamen Leben jener erhabenen Pilger, jener Söhne des Himmels und wahren Abkömmlinge der ewigen Kraft Gottes, die sich oft in der Nothwendigkeit befanden, zu fasten, und Gefahren entgegen zu gehen; sich aber mit Dem begnügten, „was ihnen vorgesetzt wurde.“ O! heilige Menschen! O! selige Geister! Möge meine Seele ewig bei den eurigen wohnen!

§. 3. Die Krankheiten, welche die Ueppigkeit erzeugt und nähret, machen sie zu einer wahren Feindin des Menschengeschlechts. Denn außer dem Nachtheile, den sie der Seele des Menschen zufügt, untergräbt sie auch seine Gesundheit und verkürzt ihm das Leben, indem sie ihm nur elende Nahrung reicht, wodurch schlechte Säfte erzeugt werden, die seinen Körper ungesund, träge, skorbutisch und für ein thätiges, arbeitsames Leben, ganz untauglich machen. Und sind einmal die Lebensgeister des Menschen von seinem elenden Fleische unterdrückt, und seine Seelenkräfte erschlafft, so macht sein Hang zur Unthätigkeit ihn für die bürgerliche Gesellschaft ganz unbrauchbar; denn die Ueppigkeit macht die Menschen nicht allein krank, sondern auch zu Müßiggängern, die alles Gute verschlingen, und sich selbst so sehr lieben, daß sie [277] Gott vergessen. Diese sind wirklich der Welt zur Last, und die Schrift sagt uns, – was eben so schrecklich als gerecht ist, – „daß Diejenigen, welche Gott vergessen, ins Verderben gehen sollen.“[6]

§. 4. Es giebt aber noch eine andere Art der Ueppigkeit, die bei eitlen Personen beides Geschlechtes häufig angetroffen wird, nämlich die Kleiderpracht; eine der größten Thorheiten, welcher der Mensch sich schuldig machen kann; da sie eine der kostbarsten und zugleich nichtigsten und unnützesten Ausschweifungen ist. Die Schrift der Wahrheit lehret uns glauben, daß die Sünde die erste Kleidung in der Welt nothwendig machte;[7] und wenn die Uebereinstimmung mehrerer Schriftsteller einiges Gewicht hat, so erstreckte sich der Fall des Menschen sowohl auf sein Aeußeres als auf sein Inneres. Ich richte daher diese Abhandlung an Diejenigen, welche dieses glauben; da diese, wie ich hoffe, die größere Anzahl meiner Leser ausmachen. – Ich sage, wenn die Sünde zuerst die Kleidung veranlaßte, so haben des armen Adam’s Abkömmlinge wenig Ursache, auf ihre Kleidung stolz zu seyn, oder sich darin zu suchen; da ihr Ursprung so niedrig ist, und der Schmuck derselben weder den Menschen veredeln noch zu seiner Unschuld zurückführen kann. Selig war aber gewiß jene Zeit, als noch Unschuld, nicht Unwissenheit, Kleider unnöthig machte. Damals waren unsere ersten Eltern nackend, und kannten keine Scham, bis die Sünde sie beschämt machte, länger nackend zu bleiben. Da also das Bewußtseyn der Schuld die Scham erzeugte, und diese eine Bedeckung erforderte, wie tief sind denn Diejenigen gefallen, [278] die in ihrer Schande sich brüsten und auf ihren Fall stolz thun? Dieses thun unstreitig aber Alle, die Mühe und Kosten anwenden, ihre Kleidung, das wahre Kennzeichen jenes beklagenswerthen Falles, zu schmücken und herauszuputzen. Und ist es also wohl bei Denen, die sich Christen nennen, zu entschuldigen, wenn sie eine so große Vorliebe zu prächtigen Kleidern hegen, daß sie die erste und vornehmste Bekleidung des Menschen, das Kleid der Unschuld, darüber vernachlässigen? Beweiset es nicht die größte Thorheit der Menschen, wenn sie so viel Zeit, Mühe und Geld anwenden, um ihre Schande recht zur Schau zu stellen? Heißt dieses nicht Vergnügen an den Folgen einer Sache finden, deren Entstehung man bejammern sollte? Ja! wenn ein Verbrecher verurtheilt wäre, lebenslänglich in Ketten zu gehen, würde es wohl seine Schande vermindern, wenn seine Ketten von Gold gemacht und sehr künstlich gearbeitet wären? Gewiß, dieser Umstand würde die Folgen seines Verbrechens nur noch auffallender machen und seine Schande vermehren. Dieses ist nun aber gerade der Fall mit den Sklaven der eitlen Moden unsers Zeitalters, die dessenungeachtet Christen, Beurtheiler religiöser Gegenstände, fromme Leute, und wer weiß was noch mehr, seyn wollen. O! des bejammernswerthen Zustandes, der Menschen, welche die Augenlust, die Fleischeslust und das hoffärtige Leben so sehr verblendet hat, daß sie sich mit Dingen zieren und schmücken, die ihren Fall beweisen, und sogar erfinderisch und verschwenderisch in diesen Dingen sind, die ihnen doch eigentlich zur Demüthigung dienen sollten! Ihre große Anhänglichkeit an diese Eitelkeiten zeigt offenbar, wie weit sie von der ersten Unschuld [279] abgewichen sind. Und wem ist nicht bekannt, wie viele Moden schon erfunden sind, und noch immer erdacht werden, die keinen andern Zweck haben, als Lüsternheit zu erregen, wodurch das Herz des Menschen immer mehr von der Einfalt und Unschuld entfernt und in die Sklaverei niedriger Sinnlichkeit geführt wird.

§. 5. Ebenso verhält es sich mit ihren Vergnügungen oder Erhohlungen, wie man sie nennt; denn diese stehen mit der Ueppigkeit in Kleidern in naher Verbindung. Der Mensch ward zu einem edlen, vernünftigen und ernsten Wesen erschaffen. Sein Vergnügen bestand in der Erfüllung seiner Pflicht; und diese war: Gott zu gehorchen, d. h. ihn zu lieben, zu fürchten, zu verehren und anzubeten, und seine Geschöpfe mit wahrer Mäßigkeit und heiliger Genügsamkeit zu gebrauchen, indem er wohl wußte, daß der Herr, sein Richter, nahe war, der seine Handlungen beobachtete, und vergelten würde. Kurz, seine Glückseligkeit bestand in der Gemeinschaft mit Gott; und sein Fehler war, daß er diese selige Gemeinschaft verließ, und mit seinem Gemüthe vergänglichen Dingen nachhing. Wären nun aber die Ergötzungen der gegenwärtigen Welt wirklich so angenehm und nothwendig ,als man vorgiebt, so würde es ja Adam und Eva in dem Stande ihrer Glückseligkeit an der Freude, die sie gewähren, gemangelt haben; da sie dieselben gar nicht kannten. Allein es verhält sich anders. Diese Vergnügungen sind das nicht, was sie zu seyn scheinen; und wenn unsere ersten Eltern nicht gefallen wären, und die Welt mit ihrer Thorheit und mit ihrem bösen Beispiele nicht angesteckt hätten, so würden wir wahrscheinlich den Gebrauch und die Nothwendigkeit vieler solcher Vergnügungen [280] nicht kennen, die, ebensowohl als die Kleiderpracht, aus der Sünde entsprungen sind. Denn, als Adam und Eva gesündigt hatten, fürchteten sie die Gegenwart des Herrn, die in ihrer Unschuld sie erfreuete; und nun ließen sie ihre Gemüther auf andere Gegenstände ausschweifen, suchten andere Vergnügungen, und fingen an, Gott, ihren Schöpfer, zu vergessen. Daher klagte Gott hernach durch den Propheten Amos: „Sie achten sich weit vom bösen Tage; sie essen die Lämmer aus der Heerde; trinken Wein aus Schalen; salben sich mit Balsam; schlafen auf elfenbeinernen Lagern; spielen auf dem Psalter; erdichten sich Lieder, wie David, und bekümmern sich nicht um den Schaden Josephs.“[8] Sie verkauften Joseph auf eine gottlose Weise, verbanneten die Unschuld gänzlich, und gewöhnten sich bald an die Schande so sehr, daß sie über die Nachahmung schändlicher Handlungen gar nicht mehr errötheten. Und jetzt schämen sich Menschen, die wahrlich eben so sehr, sich der ursprünglichen Unschuld und bescheidenen Einfachheit wieder zu nähern, als Adam sich schämte, da er diese Tugenden verloren hatte, und deswegen, – wiewohl vergeblich, – seine Zuflucht zu einer Bedeckung von Feigenblättern nahm. Eben so vergeblich suchen jetzt die Menschen mit scheinbaren Ansprüchen auf Religion sich zu bedecken, und ihren armen Seelen durch Zueignung der schönen Benennungen: christlich, unschuldig, gütig, tugendhaft, u. s. w. zu schmeicheln, während doch Eitelkeit und Thorheit die Herrschaft über sie haben.

Darum fühle ich mich von dem ewigen Gott verpflichtet, allen Solchen zu sagen: Ihr verspottet Ihn, [281] „der sich nicht will spotten lassen,“ [9] und betrüget euch selbst! Solche Unmäßigkeit, als unter euch herrscht, muß verleugnet werden. Ihr müßt eine Veränderung eurer Gesinnungen erfahren und euch mehr der ursprünglichen Reinheit des Christenthumes nähern, ehe ihr ein Recht zu jenen Benennungen haben könnt, die ihr euch jetzt nur anmaßet. Denn „die wahren Kinder Gottes bestehen nur aus Solchen, die vom Geiste Gottes geleitet werden, der zur Mäßigkeit, Sanftmuth, Keuschheit und allen andern Tugenden führet.“ [10]

§. 6. Die christliche Welt, oder vielmehr die weltlichen Christen, verdienen aber auch deswegen billigen Tadel, daß sie den rechten Zweck, wozu die Kleidung zuerst eingeführt wurde, ganz verkehret haben. Der erste Dienst, den die Kleider dem Menschen leisten sollten, als die Sünde ihn seiner angebornen Unschuld beraubt hatte, war, wie schon bemerkt ist, Bedeckung; und sie mußten schon in dieser Hinsicht einfach und anspruchslos seyn. Ihr nächster Zweck war, ihn gegen Kälte zu schützen; daher mußten sie Stärke und Festigkeit haben. Und endlich sollten sie auch zur Unterscheidung der beiden Geschlechter dienen, und mußten folglich in dieser Rücksicht für beide verschieden seyn. Statt daß aber damals das Bedürfniß die nothwendige Bekleidung erforderte, macht jetzt der Stolz und die eitle Prachtliebe eine Menge Kleider nothwendig; statt daß sie damals nur zum Nutzen des Menschen gebraucht wurden, dienen sie jetzt nur, seine Eitelkeit und Gefallsucht zu befriedigen. Anfänglich brauchte man die Kleider wirklich zur Bedeckung; jetzt macht diese den kleinsten Theil ihres Zweckes aus. Das [282] unersättliche Auge der eitlen Menschen verlangt prachtvolle Ueberflüssigkeiten; als ob ihre Kleider bloß der anzubringenden Verzierungen wegen gemacht werden müßten, und nur zur Schau, aber nicht zum Tragen bestimmt wären. In wiefern sie die Blöße bedecken, gegen Kälte schützen und der Anständigkeit des Geschlechtes entsprechen, darum scheint man in der That sich wenig mehr zu bekümmern; indem sie nur zu augenscheinlich so eingerichtet werden, daß sie den Stolz, die Eitelkeit und Lüsternheit Derer, die sie tragen, verrathen.

§. 7. Vorzeiten bestanden die besten Erhohlungen der Menschen darin, daß sie Gott dienten, Gerechtigkeit übten, ihren Berufsgeschäften nachgingen, ihre Heerden weideten, Andern Gutes thaten und körperliche Uebungen vornahmen, die mit der Mäßigkeit und Tugend übereinstimmten und ihrer Ernsthaftigkeit und Würde angemessen waren. Jetzt wird der Name Erhohlung fast jeder Thorheit beigelegt, die nur einigermaßen über offenbar schändliche Ausschweifungen erhaben ist, wiewohl selbst Diejenigen, die sie begehen, darüber erröthen müssen, wenn sie bedenken, was sie gethan haben. So weit sind die Menschen sogar von dem Zustande, in welchem Adam nach seinem Ungehorsame sich befand, entartet und abgewichen! So viel vertrauter sind sie mit allen Lastern und so viel klüger und geschickter in ihrer Ausübung geworden! Ja, so unempfindlich hat endlich die Gewohnheit ihre Gemüther gegen den Zwang und die Unbequemlichkeit gemacht, die fast beständig mit der Kleiderpracht verbunden sind, daß diese Mittel zur Bedeckung der Blöße des Menschen, die einst die Nothwendigkeit einführte, jetzt die Sorge, das Vergnügen, die Ergötzung, ja, das Dichten [283] und Trachten aller Stände geworden sind. – Aber wie unedel, wie schimpflich, wie unwürdig des Charakters eines vernünftigen Wesens ist dieses! Wie kann der mit Verstand begabte, des Nachdenkens über Unsterblichkeit fähige Mensch, der den Engeln gleich, wo nicht noch höher, geachtet ist, – wie kann der denkende Mensch einen solchen Werth auf so nichtswürdige Dinge, auf einige ärmliche Lumpen legen, die bloß der Stolz erfunden und die Ueppigkeit eingeführt hat? Die unbedeutendsten Spielsachen kleiner Kinder können keine so lächerliche und unwürdige Beschäftigung für Erwachsene abgeben, als die thörichten Erfindungen der Mode für verständige Menschen seyn würden, wenn sie dieselben als Gegenstände ihrer Sorge und ihres Vergnügens betrachtete wollten. Und es verräth in der That immer große Beschränktheit des Verstandes, wenn solche Eitelkeiten das edle Gemüth des Menschen beschäftigen, der das Ebenbild des großen Schöpfers des Himmels und der Erde ist.

§. 8. Hiervon hatten schon viele der alten Heiden so klare Begriffe, daß sie alle solche eitle Dinge verabscheueten, und sowohl die Kleiderpracht, als auch die jetzt unter den Bekennern des Christenthums üblichen und so sehr beliebten Vergnügungen und Erhohlungen, als sittenverderbende Uebel betrachteten; weil sie die Gemüther der Menschen von der Nüchternheit und Mäßigkeit zur Ueppigkeit, zum Müßiggange und zur Weichlichkeit verleiteten, und sie endlich unter das vernunftlose Thier herabsetzten. Davon zeugen: Anaragoras, Sokrates, Plato, Aristides, Cato, Seneca, Epictet, u. a. welche der Meinung waren, daß nur in Tugend und Unsterblichkeit wahre Ehre und wahrer Genuß zu [284] finden sei. Selbst unter einigen Negern und Indianern findet man noch jetzt unverkennbare Spuren von Unschuld und Reinheit der Sitten. Sie beobachten bei ihrem Handel ein einfachen und gerades Benehmen, und wenn ein Christ, – der freilich wohl von einer besondern Art seyn muß, – ein schmutziges Wort ausstößt, so haben sie den Gebrauch, daß sie ihm, um ihm seine Unschicklichkeit fühlen zu lassen, ein Gefäß mit Wasser reichen, damit er seinen Mund reinigen möge. Wie sehr klagen nicht solche Tugenden und vernünftige Beispiele Diejenigen, die sich zum Christenthume bekennen, der gröbsten Thorheit und Zügellosigkeit an! O! möchten doch die Menschen die Furcht Gottes vor Augen haben! Möchten sie so viel Mitleid mit sich selbst haben, daß sie bedächten, welches Ursprunges sie sind, was sie thun und treiben, und wohin sie zurückkehren müssen; damit sie edlere, tugendhaftere, vernünftigere und himmlische Dinge zu Gegenständen ihrer Freude und Erhohlung wählten, und einmal überzeugt würden, wie unverträglich die Thorheiten, Eitelkeiten und Vergnügungen, denen sie sich größtentheils ergeben haben, mit dem wahren Adel vernünftiger Wesen sind! Ja, möchten sie endlich dem göttlichen Einflusse, der die tugendhaften Heiden leitete, Gehör geben; damit es nicht diesen am Tage des Gerichts erträglicher als ihnen erginge! Denn wenn Jene, von geringerer Einsicht und unvollkommener Erkenntniß, schon so viele eitle Dinge entdeckten und einsahen; wenn ihr geringeres Maß von Licht dieselben verwarf, und sie, aus Gehorsam gegen dasselbe, sich von ihnen losrissen; was wird denn nicht von den Christen erwartet? – Christus kam nicht, um diese Erkenntniß auszulöschen, [285] sondern, sie zu vermehren; und wenn daher Jemand denkt, er brauche es so genau nicht zu nehmen, als Jene, der hat gewiß nöthig, besser zu handeln als er denkt. Ich behaupte, daß die Moden und Vergnügungen, die man jetzt so sehr erhebt, dem Zwecke der Schöpfung des Menschen sehr entgegen wirken, und daß die Untugenden, die sie begleiten, nämlich: Ausschweifung, Müßiggang, Verschwendung, Stolz, Lüsternheit, Ansehen der Person um der prächtigen Kleider willen, und mehrere solcher schlechten Früchte, sowohl der Pflicht und Vernunft, als auch dem wahren Vergnügen des Menschen zuwider sind, und mit der Weisheit, Erkenntniß, Selbstständigkeit, Mäßigkeit und Betriebsamkeit, welche ihn wahrhaft edel und gut machen, auf keine Weise sich vereinigen lassen.

§. 9. Auch haben die heiligen Menschen der Vorzeit, welche uns die Schrift als würdige Muster zur Nachahmung empfiehlt, die hier getadelten Dinge weder gestattet noch selbst gebraucht. Abraham, Isaak und Jakob, waren Männer von einfachen Sitten; Hirten, aber doch Fürsten in ihren Familien und über ihre Heerden. Sie bekümmerten sich nicht um die eitlen Dinge, in welchen das gegenwärtige Geschlecht lebt und sich ergötzt; denn sie suchten in Allem, was sie thaten, „durch den Glauben Gott wohlgefällig zu werden.“ Abraham verließ sein väterliches Haus, seine Verwandte und sein Vaterland, und ward dadurch ein wahres Vorbild und Muster der Selbstverleugnung, welche alle üben müssen, die seine Nachfolger seyn wollen. Diese dürfen nicht denken, in den Moden, Gebräuchen und Vergnügungen fortleben zu wollen, welche sie zu verlassen ermahnet und aufgefordert [286] werden. Nein! sie müssen Allem entsagen, und, in der „Hoffnung einer reichen Belohnung und jenes bessern ewigen Landes im Himmel,“[11] von Allem sich trennen. Die Propheten waren größtentheils arme Handwerker und Hirten.[12] Sie riefen oft den übermüthigen, zügellosen Israeliten zu, daß sie sich bekehren, den lebendigen Gott fürchten und scheuen, und ihre Sünden und Eitelkeiten, in denen sie lebten, verlassen sollten; aber nie ahmten sie die Thorheiten derselben nach. Johannes der Täufer, der Vorläufer unsers Herrn, der schon in Mutterleibe geheiligt ward, verkündigte der Welt[WS 1] seine Botschaft in einem Gewande von Kameelhaaren, welches ohne Zweifel eine einfache und unansehnliche Kleidung war.[13] Wir können auch sicher annehmen, daß Jesus Christus selbst eben so einfach gekleidet ging; da er dem Fleische nach von armer Abkunft war, und ein sehr einfaches Leben führte. Daher pflegte man auch vorwurfsweise von ihm zu sagen: „Ist dieser nicht Jesus, der Zimmerman, Mariä Sohn?“[14] Derselbe Jesus sagte zu seinen Jüngern, „daß weiche und herrliche Kleider und ein üppiges Leben an den Höfen der Könige anzutreffen wären;“[15] womit er sagte, daß er und seine Nachfolger nach solchen Dingen nicht trachteten, und zugleich die große Verschiedenheit ausdrückte, die zwischen den Anhängern an den Moden und Gebräuchen der Welt, und Denen, die er aus der Welt erwählet hatte, Statt fand. Er erschien auch in einer so niedrigen und verächtlichen Gestalt, nicht allein in der Absicht, „um den Stolz alles Fleisches zu demüthigen;“ er gab auch dadurch [287] seinen Nachfolgern ein Beispiel des Lebens der Selbstverleugnung, welches sie führen müßten, wenn sie seine wahren Jünger seyn wollten. Um ihnen Dieses desto tiefer einzudrücken, und es recht einleuchtend zu machen, wie unverträglich eine prächtige und weltliche Lebensweise mit dem Reiche sei, das er zu stiften gekommen war, und zu welchem er die Menschen einlud, hinterließ er zur Belehrung für Alle noch die treffende Erzählung vom reichen Manne.[16] Dieser wird nämlich zuerst als ein Reicher, dann als ein Ueppiger, der sich prächtig kleidete und eine köstliche Tafel führte, und endlich als ein Unbarmherziger geschildert, dem es weit wichtiger war und mehr anlag, die Vergnügungen der Augenlust, der Fleischeslust und des hoffärtigen Lebens zu genießen, und alle Tage herrlich und in Freuden zu leben, als sich des armen Lazarus vor seiner Thür zu erbarmen. Ja, sogar seine Hunde bewiesen mehr Mitleid, als er! Was war aber auch das Loos dieses lustigen, großen und reichen Mannes? Wir lesen, daß er ewige Qual leiden mußte, und daß hingegen Lazarus mit Abraham, Isaak und Jakob im Reiche Gottes ewige Freude theilte. Der Eine war ein guter, der Andere ein großer Mann; Jener arm und mäßig, Dieser reich und schwelgerisch. Von der letztern Gattung giebt es aber heutiges Tages nur zu Viele, und es würde ein Glück für sie seyn, wenn sie durch das Schicksal des reichen Mannes sich zur Reue und Sinnesänderung erwecken ließen!

§. 10. Auch waren die zwölf Apostel, die unmittelbaren Gesandten unsers Herrn Jesu Christi, nur arme Leute. Einer war ein Fischer, ein Anderer ein Teppichmacher, [288] (Zeltmacher oder Sattler,) und einer, der noch das ansehnlichste, wiewohl vielleicht nicht das beste Geschäft getrieben hatte, war ein Zöllner gewesen.[17] Es ist daher schon nicht wahrscheinlich, daß sie den üppigen Gebräuchen der Welt ergeben gewesen wären. Sie waren in der That so weit davon entfernt, daß sie vielmehr, wie es den Nachfolgern Christi geziemte, ein mit Verachtung und Trübsal verknüpftes Leben der Selbstverleugnung führten;[18] weshalb sie denn auch die Gemeinen ermahnen konnten, „so zu wandeln, wie sie ihnen zu Vorbildern dienten.“[19] So gaben sie auch von den heiligen Weibern der Vorzeit eine würdevolle Beschreibung, indem sie dieselben als Muster der gottseligen Genügsamkeit und Sittsamkeit empfahlen, „deren Schmuck nicht in äußern Zierrathen, als: Haarflechten, Goldumhängen, oder schönen Kleidern u. dgl.; sondern in dem verborgenen Menschen des Herzens und in einem sanften, stillen Geiste bestand, der in den Augen Gottes köstlich ist.“[20] Von Denen aber, die ein üppiges Leben führten, behaupteten sie mit Recht, „daß sie lebendig todt wären;“[21] denn die Sorgen und Ergötzungen dieses Lebens ersticken und zerstören den Samen des Reichs Gottes im Herzen und verhindern allen Fortgang in dem verborgenen göttlichen Leben.[22] So sehen wir also, daß vorzeiten die Gläubigen sich nicht an die eitlen Vergnügungen und sogenannten Erhohlungen der Welt gewöhnt hatten, sondern ihre Gemüther auf bessere Dinge im Himmel richteten, und nach einem Reiche trachteten, „das in Gerechtigkeit, in Frieden und in Freude [289] im heiligen Geiste bestehet.“[23] Alle diese „haben ein gutes Zeugniß bekommen, und sind in die ewige Ruhe eingegangen, wo ihre Werke ihnen nachfolgen und sie selig preisen.“[24]

  1. Ap. Gesch. 14, 22.
  2. Matth. 6, 31. 32.
  3. Amos 6, 3. 4. 5. 6.
  4. Phil. 5, 19.
  5. 1 Tim, 6, 6-11.
  6. Ps. 9, 18.
  7. 1 Mos. 3, 21.
  8. Amos 6, 3. 4. 5. 6.
  9. Gal. 6, 7.
  10. Röm. 8, 14. Gal. 5, 16–24.
  11. Hebe. 11, 26. [Anmerkung WS: Gemeint ist Hebr. 11, 26., wie in einer anderen Ausgabe entnommen.] Kor. 5, 1.
  12. Amos 7, 14.
  13. Luk. 1, 15. Matth. 3, 1–5.
  14. Mark. 6, 3. Matth. 13, 55.
  15. Luk. 7, 25.
  16. Luk. 16, 19.
  17. Matth. 4, 18. Kap. 9, 9. Apost. Geschichte 18, 3.
  18. 1 Kor. 4, 9.–14.
  19. Phil. 3, 17.
  20. 1 Petr. 3, 3. 4.
  21. 1 Tim. 5, 6.
  22. Luk. 8, 14.
  23. Röm 14, 17.
  24. Ebr. 4, 9. Kap. 11, 2. 14. 15. 16. Offenb. 14, 13.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: fehlender Buchstabe ergänzt.
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Ohne Kreuz keine Krone
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