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im heiligen Geiste bestehet.“[1] Alle diese „haben ein gutes Zeugniß bekommen, und sind in die ewige Ruhe eingegangen, wo ihre Werke ihnen nachfolgen und sie selig preisen.“[2]



Funfzehntes Kapitel.


§. 1. Ankündigung der Gerichte Gottes über die Juden, wegen ihrer Ueppigkeit, wovon kein Stand ausgenommen ist §. 2. Christus warnt seine Jünger, sich des üppigen Lebens nicht schuldig zu machen. – Eine Ermahnung an die Bewohner Englands. §. 3. Mäßigkeit ward von den Aposteln den Gemeinen dringend empfohlen. §. 4. Wohlgemeinter Rath an England, sich nach dieser Richtschnur zu prüfen. §. 5. Worin die Erhohlungen der Christen bestehen. §. 6. Wer anderer Vergnügungen bedarf, um sich die Zeit zu vertreiben, der ist für den Himmel und die Ewigkeit nicht geschickt. §. 7. Der Mensch hat nur wenige Tage zu leben; – er könnte sie besser anwenden. Diese Lehre kann Keinem, dem es wirklich um sein Heil zu thun ist, unangenehm seyn. §. 8. Das üppige Leben verhindert nicht nur die Ausübung des Guten, sondern befördert auch die Begehung des Bösen; es zerreißt das Band der Ehe und Liebe, zerstört die Gesundheit, richtet das Vermögen zu Grunde, u. s. w. Schaubühnen und Spielhäuser sind die mächtigsten Beförderungsmittel dieser Uebel. §. 9. Wie sehr die Jugend dadurch zur Eitelkeit gereitzt wird; welchen Nachtheil das Spiel und die rauschenden Vergnügungen bringen. – Die bessern


  1. Röm 14, 17.
  2. Ebr. 4, 9. Kap. 11, 2. 14. 15. 16. Offenb. 14, 13.
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Wilhelm Penn: Ohne Kreuz keine Krone. Georg Uslar, Pyrmont 1826, Seite 289. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Penn_Ohne_Kreuz_keine_Krone.djvu/297&oldid=3378529 (Version vom 1.8.2018)