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Am Rupt de Mad Kriegsbriefe eines neutralen Offiziers
von Karl Müller
Sonntagsfrieden im Felde
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In der Woevre


Zwischen Maas und Mosel, nördlich begrenzt ungefähr von der Linie Stenay-deutsch-lothringische Landesgrenze bei Diedenhofen, südlich vom Plateau d’Apremont und dem Rupt de Mad, liegt die fruchtbare, von vielen Bachläufen durchschnittene Landschaft der Woevre[WS 1], mit einer mittleren Höhenlage von zweihundertundfünfzig Metern. [51] Wies- und Ackerland wechselt ab mit kleineren Gehölzen und größeren Wäldern. An den sonnigen Hängen gedeiht der lothringische Landwein; in den besseren Lagen wird ein guter Qualitätswein gezogen. Besonders geschätzt ist der rote Thiaucourt. In diesem Kriegsherbste fließt in diesem sonst so gesegneten Landstriche das rote Blut der deutschen und französischen Krieger aus fast so reichen Strömen wie der Rebensaft der Weinstöcke. Denn seit über zwei Monaten spielen sich in diesem Gebiete fast unaufhörlich heftige Kämpfe ab. Zeugen davon sind die durch das französische und deutsche Granatfeuer in Trümmer geschossenen oder durch Brand zerstörten Dörfer und Gehöfte, die gähnende Leere der von einem großen Teil der Bevölkerung verlassenen noch bestehenden Ortschaften, die vielen unbestellten Äcker.

Der Strich zwischen dem westlich vorspringenden deutsch-lothringischen Landzipfel von Gravelotte – Gorze – Vionville - Novéant und der Maasgegend bei St. Mihiel ist jetzt, nachdem die wiederholten verzweifelten Vorstöße der Franzosen blutig abgewiesen worden sind, im zwar noch nicht völlig unbestrittenen, aber aller Wahrscheinlichkeit nach sicheren Besitz der Deutschen. Um die Côte Lorraines, die rechtsseitige, nach Westen schroff abfallende Talbegleitung der Maas nördlich und südlich St. Mihiel wird nach wie vor gekämpft. Die Straße von Metz über Vigneulles nach St. Mihiel aber ist für die Deutschen [52] frei, und auch die Parallelstraße durch das Tal des Rupt de Mad über Thiaucourt an die Maas dürfte nunmehr wohl im deutschen Besitz verbleiben, nachdem im Westen das beherrschende Apremont endgültig erkämpft und im östlichen Teile dieses Abschnittes die Stellungen bei Thiaucourt im blutigen Kampfe gegen den jüngsten französischen Angriff aus dem Festungsgebiet von Toul und von Pont-à-Mousson her behauptet worden sind.

Große Erinnerungen aus der Kriegszeit von 1870 steigen während unserer Fahrt auf. Durch die engen, winkeligen Gassen von Gorze, das ein einziges großes Lazarett war, ritt am 17. August 1870, dem Tage nach der Schlacht von Vionville-Mars-la-Tour, der König Wilhelm I., von den Verwundeten, die an alle Fenster stürzten, stürmisch begrüßt, in einem einzigen großen überwältigenden Schmerzens- und Jubelruf ... Bald nach Gorze überschreiten wir die Landesgrenze. Wir gewinnen die Höhe, der Nebel weicht, und im Sonnenglanz liegt die herrliche Herbstlandschaft mit ihren im tiefen Braun, im brennenden Rot, im hellen Gelb und im dunklen Grün prangenden Wäldern. Dort drüben zeichnet die Pappelallee auf der Kante eines Hügelzuges die Straße von Vionville nach Mars-la-Tour. Unterwegs waren wir an einer anscheinend soeben neuausgebildeten Feldbatterie mit ihrem gesamten Munitions- und Fuhrpark vorübergefahren: Offiziere, Mannschaften, Pferde, Kanonen, [53] Lafetten, Protzen und übrige Fuhrwerke mit Laub und grünen Zweigen geschmückt. Die Batterien ziehen an die Kampffront zum blutigen Streit, als ob es zu einem Freudenfeste ginge. Mannschaften und Pferde sind frisch und munter, Geschirre und übrige Ausrüstung vollständig neu. Überflüssig zu bemerken, daß die ganze Kolonne in tadelloser Ordnung marschiert.

Von Gorze aus verzweigt sich das vielmaschige Straßennetz über die ganze Woevre. Daß im folgenden keine Ortsnamen mehr genannt werden, wird der Leser verstehen. Bald führt uns in einem der nächsten Dörfer ein Haus, das im Dache eine große Lücke zeigt, die furchtbare Wirkung der Fliegerbomben vor Augen. Hier ist jüngst ein französisches Luftzeug vorübergeflogen. Der Flieger warf eine Bombe hinunter, die das Dach und alle Böden bis ins Erdgeschoß durchschlug, wo ein Offizier schlief. Er wurde mitten entzweigerissen und war auf der Stelle tot. Zwei Kameraden, die im Nebengemach schliefen, kamen mit unerheblichen Verletzungen davon. — Im Weiterfahren bemerkt das aufmerksame Auge hinter Deckungen verborgene und mit Gezweige maskierte Ballon - Abwehrkanonen, Erdzelte, Beobachtungsstände mit Fernrohren, Geschützeinschnitte. Eine lange Pferdekolonne begegnet uns. (Ich will hier einschaltend nachholen, daß ich diese Fahrt in die Woevre der kollegialischen Liebenswürdigkeit des Kriegsberichterstatters der „Münchener Neuesten Nachrichten“, [54] Herrn Georg Queri, verdanke, der im Kraftwagen eines höheren Beamten Liebesgaben an die Front zu bringen hatte und mich so weit vorbrachte, als es die bestehenden strengen Bestimmungen über das Betreten des Operationsgebietes gestatteten.) Übermütig bäumt sich manches der wohlgepflegten Rosse vor dem vorüberfahrenden Kraftwagen, tut einen Seitensprung und reißt den führenden Soldaten mit sich in den Acker hinaus.

Wir erreichen ein im Stile Louis XVI. erbautes französisches Schloß, vor dessen Freitreppe sich eine Terrasse und ein Park ausbreiten. Ein Feldlazarett für Schwerverwundete ist darin untergebracht. Hier waltet als Oberarzt ein berühmter Chirurg, sonst Professor an der Berliner Universität, unterstützt von mehreren Unterärzten und Assistenten, seines schweren Amtes. Er führt uns durch die Räume, wo seine Pflegebefohlenen auf Matratzen wohlgebettet sind: Deutsche und Franzosen friedlich nebeneinander. Da sitzt ein Deutscher, hochaufgerichtet, auf einen Stuhl mit Lehne geschnallt, zur Erneuerung des Verbandes bereit, mit unstet irrenden Augen uns anblickend. Auf die freundliche Frage des Oberarztes lallt er einige uns unverständliche Worte. Der Professor erläutert uns den Fall: Linksseitige schwere Kopfverletzung durch Granatsplitter mit Lähmung der Sprachorgane. Der Mann wird genesen und die Sprache wiedererlangen. Ein anderer Deutscher liegt mit verbundenem [55] Kopfe auf seinem Lager. Ein seitlich eindringendes Geschoß hat ihm den Kiefer zerschmettert, die Zunge und eine Halspartie durchbohrt. Mühsam stammelt auch er schon einige Worte. Er wird genesen. — Neben ihm ein Franzose mit einem schweren Brustschuß, das Gesicht sorgsam mit einem Fliegengitter zur Abwehr der in dieser Gegend besonders zahlreichen Fliegen bedeckt. Auch ihn hoffen die Ärzte zu retten. — Wieder ein Deutscher. Sehr schwere Verletzung des Unterleibes. Der Urin muß ihm künstlich durch Katheter abgeleitet werden. Er fleht mit schwacher Stimme um Wasser, denn er leidet brennenden Durst. Es muß ihm verweigert werden, Wasser wäre jetzt Gift für ihn; nur teelöffelweise darf es ihm in bestimmt abgemessenen Zeiträumen verabreicht werden. — So geht es — auch für den Besucher ist es ein Leidensgang — von einem Lager zum andern, für jeden hat der Professor ein kurzes, aber freundliches Wort. In einem Nebenraume ist ein Operationstisch aufgeschlagen. Die Frage, ob die Operationen unter Narkose stattfinden, wird bejaht. Es sind genügend Betäubungsmittel vorhanden. Alle Einrichtungen sind einfach, aber zweckmäßig und reinlich. Wie glücklich diese Unglücklichen gegenüber denen, die in einem verlorenen Winkel des Schlachtfeldes liegen bleiben oder in fernen Feldspitälern wegen Mangel an Ärzten und Einrichtungen dahinsiechen!

Das Schloß, das nun als Lazarett dient, weist keinerlei neuzeitliche Veränderungen auf. Im [56] Schloßhofe ist ein Ziehbrunnen, aus dem das Wasser, wie zu Abrahams Zeiten, mit dem Eimer herausgezogen wird. Weit und breit kein laufender Brunnen. Der Flur der Eingangshalle und die breiten Gänge sind mit roten Ziegelsteinen belegt, von den Wänden schaut ein Eberkopf und ähnliches Jagdgezeug herunter. Eine prachtvolle große alte Standuhr, gute ältere Gemälde, die schmiedeeisernen kunstvoll gearbeiteten Leuchter, schönes Gitterwerk, das wertvolle Porzellangeschirr, endlich eine reichhaltige Bibliothek mit Prachtausgaben sämtlicher Werke von Montesquieu, Voltaire, Diderot und der französischen Klassiker, sowie einer ebenso reich gebundenen Sammlung der lateinischen Klassiker, das alles zeugt davon, daß hier einst eine wohnliche Stätte für Kunstsinn und Wissenschaft aufgeschlagen war. Das Wappen über der Pforte zum Prunksaal deutet aus Militäradel, der unter Napoleon I. errungen wurde, das Schloß selbst mag um die Mitte des achtzehnten Jahrhunderts erbaut worden sein. Ähnliche Bauten findet man in vielen Dörfern von Französisch-Lothringen.

In den Wirtschaftsgebäulichkeiten sind jetzt deutsche Truppen untergebracht. Im Gemüsegarten haben Pioniere eine große, auf der Wetterseite mit Stroh verkleidete Mannschaftsbaracke für den Winterbetrieb erstellt, aufs bequemste wie eine Kaserne eingerichtet, mit zwei Eisenöfen und langen Rohrleitungen ist sie sogar heizbar gemacht. Im Schloßpark begegnen uns [57] zwei Soldaten mit aufgepflanztem Bajonett, die einige französische Gefangene bei Aufräumungsarbeiten bewachen. Wir bieten ihnen, den Deutschen und den Welschen, Zigarren und Zigaretten an, und wie ich mich den Franzosen als Schweizer zu erkennen gebe und einige französische Worte an sie richte, blicken sie mich fröhlich an. Sie scheinen übrigens nicht unglücklich zu sein über ihre Gefangenschaft.

Im Vorrücken gegen die Maaslinie Verdun-Toul haben die Deutschen fast jeden Fußbreit erkämpfen müssen. Manches Dorf und manche Stellung hat mehr als einmal den Besitzer gewechselt. Auch die Umgebung des Schlosses, in dem vor den Deutschen die Franzosen — wie man uns sagt, nicht allzu reinlich — gehaust haben, zeigt Spuren von Kämpfen, die hier stattgefunden haben: französische Schützengräben, in denen noch verwittertes Stroh liegt, Geschützeinschnitte, besonders aber eine lange Reihe von Kriegergräbern, die im Obstgarten, der Schloßmauer entlang, aufgeworfen sind, wie die Inschriften an den Kreuzen zeigen, Deutsche und Franzosen bergend, diese in größerer Zahl. Mitten im Obstgarten aber liegt, dicht neben einem Baume, ein einzelnes Grab, ohne Kreuz und Schmuck: das Grab eines Franktireurs, eines Bürgers, der aus dem Hinterhalte auf eine deutsche Schildwache geschossen hatte. Der Schuß ging fehl, der Franktireur wurde gefaßt und nach Kriegsrecht erschossen. Die Strafe vollzog die [58] bedrohte und dem Tode entronnene Schildwache. Am Baume neben dem Grabe, an den gestellt der Franktireur die tödliche Kugel empfing, sind Einschuß und Ausschuß deutlich erkennbar.

Im geräumigen Schloßhof ist ein Fuhrpark aufgestellt. Unter den deutschen Soldaten begegnen wir hier zwei Österreichern, die man übrigens, wie hier erwähnt werden mag, immer zu zweien, auch zuweilen in Metz antrifft. Sie gehören zur Bedienungsmannschaft einer österreichischen 30,5 Zentimeter-Motorbatterie, die weit von hier, vielleicht vor Verdun, in Tätigkeit sein mag. Sie sind vorübergehend hierher abkommandiert. Es sind, wie ihr gebrochenes Deutsch ausweist, Polen, und sie geben sich auf Befragen auch als solche zu erkennen.

Wir sind nun Zeugen, wie eben ein Teil der Beute aus dem von den Bayern eroberten Fort Camp de Romains bei St. Mihiel im Schloßhof eingebracht wird: eine alte Zwölf-Zentimeter-Bronzekanone, schön gearbeitetes Stück, das Rohr gibt in erhabener Schrift als Ort des Gusses „Bourges“ und als Zeit das Jahr 1884 an und trägt hinter der verzierten Mündung den stolzen Namen des Stückes: L'Indomptable — „Die Unbezwingliche“. Die zersplitterten Felgen und Wagenreifen, die durchlöcherte Protze beweisen, daß die Verteidiger im Regen der Granatsplitter tapfer ausgehalten haben. Verschluß und Zielvorrichtung sind zerstört. Auf einem Leiterwagen werden ferner zwei bronzene 15 Zentimeter-Mörser, [59] ebenfalls vom Camp de Romains, herangebracht und zu beiden Seiten am Fuße der Freitreppe aufgestellt.

Überall sind Ordnung und Reinlichkeit hergestellt und peinlich beobachtet. Am Eingang zum Schloßpark steht auf einer Kartentafel geschrieben: „Verunreinigung strengstens verboten.“ Hinter dem Hause ist dagegen bei einer Grube zu lesen: „Ablagerung von Abfällen und Unrat.“ Solche scheinbare Nebensächlichkeiten sprechen laut für die Art des Dienstbetriebes der deutschen Armee im Felde.

In der Feldküche im Schloßhofe, wo wir der Mannschaft Zigarren und Zeitungen anbieten, werden wir kameradschaftlich mit Soldatensuppe, Ochsenfleisch, Kommißbrot und schwarzem Kaffee bewirtet. Ein Offizierskoch, dem ich mich im Gespräch als Schweizer und bernerischer Zeitungsmann zu erkennen gebe, zieht aus seiner Tasche die Sonntagsausgabe des — „Bund“ vom 4. Oktober. Er war, wie er mir erzählt, bis zum Kriegsausbruch im Palace Hotel Bellevue in Bern angestellt und hat die Nummer des „Bund“ von einem Freund aus der Schweiz zugesandt erhalten. Er gibt mir seine Adresse. Gerne werde ich seiner Bitte um Zusendung einiger Nummern des „Bund“ willfahren, sobald ich in der Lage dazu bin.

Wie schon oben kurz erwähnt, sind eine Reihe von Ortschaften der Woevre bei den Kämpfen durch das Artilleriefeuer ganz oder teilweise zerstört [60] worden. Das mehrfach von Franzosen und Deutschen umstrittene hübsche, etwa dreitausend Einwohner zählende Städtchen Etain, an der Straße Conflans-Verdun, auf der bekanntlich am 15. August 1870 Kaiser Napoleon III. mit seinem Gefolge mit knapper Not der vorstoßenden deutschen Kavallerie entkam, liegt zum größten Teil in Trümmern; ebenso das an der Straße Gorze - St. Mihiel liegende Dorf Vigneulles. Die Stadt St. Mihiel selbst, ein Ort, der neun- bis zehntausend Einwohner zählte und sich schon seit längerer Zeit im deutschen Besitz befindet, hatte zur Zeit des Besuches der neutralen Journalisten, die bei einer ihrer Ausfahrten bis dorthin vorgeführt wurden, noch wenig gelitten, soll aber seither von den Franzosen, die beständig Versuche machen, es wieder zu nehmen, stark beschossen worden sein, wie von dort nach Metz zurückkommende Offiziere und Mannschaften berichten. In dieser Gegend liegen sich die deutschen und französischen eingegrabenen Schützenlinien teilweise bis auf hundert Meter Entfernung, und noch näher, gegenüber. Der Schaden, den die sonst so blühende Landschaft durch den Krieg erlitten hat, ist unberechenbar und wird erst nach dem Feldzuge ermittelt werden können. Ein Teil der Bewohner ist schon vor dem Vorrücken der Deutschen geflohen. Für die Ernährung der zurückgebliebenen eingeborenen Bevölkerung in den von deutschen Truppen besetzten Gebietsteilen sorgt die dafür eingesetzte deutsche Verwaltungsbehörde, die sich [61] auch um die Unterkunft der Obdachlosen bemüht. Zerstörte oder gefährdete Ortschaften werden geräumt und die Einwohner aus der Feuerzone weggeschafft. Erst letzter Tage sah Ihr Berichterstatter eine Kolonne von hundertundsiebzig Köpfen, Frauen, Kinder und Greise, in Metz ankommen. Sie waren von den deutschen Truppen in den Kellerräumen und Trümmern eines unter dem Feuer der Festungsgeschütze der Außenforts liegenden Dorfes aufgefunden worden. Sie wurden hinter die Rheinlinie zurückbefördert, wo sie interniert und auf Kosten des Reiches verpflegt und untergebracht werden.

Die deutschen Truppen sind bis in die vordersten Kampflinien ausgezeichnet verpflegt. Der Nachschub von Lebensmitteln geht tadellos vor sich. Auch die Feldpost, über die in den deutschen Blättern manches Klagelied zu lesen war, da sie in den ersten Wochen des Feldzuges der unermeßlichen Hochflut von Sendungen noch nicht den wünschbaren Abfluß zu verschaffen vermochte, kommt jetzt den an sie gestellten Forderungen nach. Briefe und Zeitungen, die von der Feldpost bis an die Endetappenorte befördert werden, gelangen durch die Truppen selbst bis in die Schützengräben der vordersten Linien.

Während diese Zeilen in Metz geschrieben werden, ist vom Westen dumpfer Kanonendonner hörbar, wie jetzt fast täglich. In der Woevre aber steigerte er sich mit zunehmender Nähe der Kampfplätze zum dröhnenden Getöse. Nördlich [62] von Toul und bei Verdun und im dazwischen liegenden Maasabschnitt dauern die Stellungskämpfe an. Daß außer dem Camp des Romains zwei weitere Sperrforts an der Maas niedergekämpft sind, ist amtlich schon gemeldet. Langsam gewinnen die Deutschen, trotz gelegentlicher Rückschläge, die sie erlitten haben, an Boden.

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: Woewre, französisch: Woëvre