Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1897
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2) Diesem, dem lusitanischen, werden die Münzen mit zwei Fischen und der Aufschrift AIPORA und vielleicht AIBORA zuzuteilen sein (Mon. ling. Iber. nr. 121 b; vgl. Epora). Poseidonios nannte nach dem Aestuarium des Baetis, nach Hasta Regia (s. d.), Nabrissa (s. d.) und dem Heiligtum des Φωσφόρος am Meer, ἣν καλοῦσι Λοῦκεμ δουβίαν, die Stadt Ἐβοῦρα (bei Strabon. III 140; danach bei Ptolem. II 4, 9 Ἔβορα bei den Turdulern und bei Steph. Byz. s. v. Ἔβορα πόλις παρωκεανῖτις μετὰ τὰ Γάδειρα). Das ist des Mela castellum Ebora in litore (III 4) und des Plinius Ebura Cerialis, das er unter den Städten zwischen Baetis und Ocean aufzählt (III 10), also in dem Gebiet des südwestlichen Hispanien mit seinen großen Getreidefeldern, das den älteren Autoren schon für Lusitanien galt (vgl. Baetica).