Topographia Sueviae: Reichenbach

Topographia Germaniae
Reichenbach
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 160.
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Reichenbach /

Ein Closter im Schwartzwald / nahend MarienZell / S. Jörgen / vnd Weyler / davon / in den Documentis redivivis Monasteriorum, Ecclesiarumque Collegiatarum, in Ducatu Würtembergico sitarum, gesagt wirdt: Es hätte Hertzog Friederich von Würtemberg / Anno 1595. dasselbe eingezogen / vnd daselbe reformirt / weiln / vor diesem / der Abbt zu Hirschaw / in diser Probstey / etliche Actus exercirt gehabt; wiewol sonsten die Marggraffen von Baden / vnnd die Grafen zu Eberstein / desselben Closters Castenvögt / vnd Schutzherrn / seyen. Vnd so viel stehet daselbsten Crusius berichtet / part. 2. Annal. lib. 8. cap. 5. es habe An. 1083. Abbt Wilhelm von Hirschaw / S. Gregorij Cell in Reichenbach / im Schwartzwald / gestifftet / (oder der KirchenGrund gelegt) als einer vom Adel / Nahmens Berno / der Elter (ein Freyherr von Sichburg / vnnd Haigerloch / ) sein Landgütlein daselbsten darzu hergegeben. Es seye aber in solchem Closter ein Priorat Benedictiner Ordens / Costantzer Bistumbs / angeordnet worden; welcher / von Zeit der Stifftung an / dem Abbt zu Hirschaw / vnmittelbar / vnd mit allem Recht / vnderworffen gewesen; also / daß er Gewalt gehabt habe / einen Prior dieses Orths ein- vnnd abzusetzen / vnnd die Mönch einzuweyhen.