Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1852
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2) Der grössere, jetzt Dora Baltea, schon beim Geogr. Rav. a. a. O. D. Bautica, entspringt am südlichen Fusse des Mont Blanc (Ptolem. III 1, 20 p. 334 Müll. nennt falsch den grossen St. Bernhard), durchfliesst das Thal von Aosta und mündet nach einem Laufe von 160 km. unweit Industria in den Po. Strab. IV 203 nennt ihn goldhaltig; die Angabe (IV 205), dass seine Quelle der der Durance (Druentia) nahe liege, ist Verwechslung mit der Dora Riparia. Über die corrupte Stelle Strab. V 217, wo, wie es scheint, beide D. genannt werden, s. [[Karl Müller (klassischer Philologe in Paris)|Müller] zu Ptolemaios a. a. O. Vgl. Nissen Ital. Landeskunde 185.