BLKÖ:Somsich, Paul von

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 35 (1877), ab Seite: 300. (Quelle)
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Somsich, Paul von (ungarischer Staatsmann, geb. auf dem ungarischen Familiengute Sárd im Somogyer Comitate am 13. Jänner 1811). Entstammt einer ungarischen Adelsfamilie, von welcher ein Zweig, der von Pauls Oheim, Pankraz, gestiftete, im Jahre 1846 in den ungarischen Grafenstand erhoben wurde. Paul ist ein Sohn des Nikolaus Somsich auf [301] Sárd, aus dessen Ehe mit Josepha Kajdácsy. Er erhielt eine sorgfältige Erziehung im Elternhause, verband mit nicht gewöhnlichen Talenten einen großen Lerneifer und Fleiß, wodurch er die Aufmerksamkeit seiner Lehrer, zu denen die besten Kräfte der Fünfkirchener und Kaposvárer Schulanstalten gewählt wurden, erregte. Um die philosophischen Studien zu hören, begab er sich nach Pesth, und die juridischen Studien beendete er an der Raaber Akademie. In die Praxis trat er unter der unmittelbaren Leitung seines Oheims Pankraz, damaligen Vice-Palatins und königlichen Personals. Schon als Notar des Somogyer Comitates zeichnete sich S. durch seine Beredsamkeit und amtliche Thätigkeit so sehr aus, daß er von dem genannten Comitate in den denkwürdigen ungarischen Landtag 1843/44 gewählt wurde. In demselben richtete sich bald die allgemeine Aufmerksamkeit auf den gewandten, in allen Sätteln gerechten Redner, dabei gewannen insbesondere seine gemäßigten politischen Anschauungen die Würdigung der Regierungspartei, und bald wurde Paul in den Dienst bei der königlich ungarischen Statthalterei berufen. Ungeachtet dieser amtlichen Stellung wurde S. doch wieder in den folgenden Landtag als Deputirter gewählt, und zwar damals in Gemeinschaft mit dem jüngeren Georg (III.) Majláth [Bd. XVI, S. 298] von Seite des Baranyer Comitates. Vor Ausbruch der 1848ger Revolution Statthaltereirath und Deputirter des Baranyer Comitates und in beiden Eigenschaften Führer der conservativen Partei in der Ständetafel und Bureaukratie, stand S. auch, als die Bewegung begann, mannhaft auf seinem Platze und mit Babarczy vereint, der damals auch Statthaltereirath war, suchte er den hochstauenden Fluten der Umsturzpartei gegenüber das conservative Element mit allen ihm zu Gebote stehenden Kräften zu stützen. Insbesondere mit Kossuth liebte S. sich zu messen. Mit allem Aufwand seiner nicht ungewöhnlichen Rednergabe hielt er den Attaquen auf die damalige altconservative Partei Stand, alle Angriffe auf die Regierung, welcher er durch seine amtliche Stellung angehörte, abwehrend. Es ist bekannt, welchen traurigen Ausweg die damalige Bewegungspartei, welche bald das Uebergewicht gewonnen hatte, einschlug; die Statthalterei, als die regierende Executiv-Behörde, wurde aufgelöst und alles, was zu ihrem Departement gehörte, dem Ministerium des Innern zugetheilt. Die Hofkammergeschäfte fielen theilweise in das Finanzministerium, in das Ministerium für öffentliche Arbeiten und in das des Handels und Ackerbaues. Natürlich fiel ein der vormärzlichen Regierung so ergebener Beamter, wie es Somsich gewesen, bei den neuen Besetzungen durch. Hingegen als nach Bewältigung der Revolution das Wiener Cabinet wieder in die Lage kam, die Aemter mit ihr ergebenen Stellen zu besetzen, ward Somsich nicht vergessen und er wie Babarczy wurden aufgefordert, dem Vaterlande wieder ihre Dienste zu leisten. Aber nun standen die Dinge anders. Ungarn war kein selbstständiges Königreich mehr, sondern eine österreichische Provinz, wie die andern Kronländer und der vormärzlich conservative Somsich lehnte als nachmärzlich Oppositioneller die Berufung ab, und wollte sich nicht dazu hergeben, nachdem Ungarns alte Verfassung, die sogenannte goldene Bulle Ungarns, vernichtet war, die österreichische Charte vom 4. März 1849 auch für Ungarn anzuerkennen. Alle Anträge, die [302] S. zur Erzielung seines Eintrittes in die Verwaltung gestellt wurden, lehnte er beharrlich ab. Schon früher, noch im Vormärz, hatte S. eine Flugschrift herausgegeben: „Végszavai a somogyi követeknek az 1843/44 országyülés felett“, d. i. Die letzten Worte der Somogyer Deputirten vom Jahre 1843/44 über den Reichsrath (1845); nun aber ließ er eine Schrift in deutscher Sprache erscheinen, um sie dem großen Publikum, den Staatsmännern aller Länder, welche mit Ungarns Verhältnissen nicht vertraut waren, zugänglich zu machen, betitelt: „Das legitime Recht Ungarns und seines Königs“ (1850), worin er sich gegen jede Centralisation ausspricht, und von der Dynastie nicht allein die Aufrechthaltung der alten Verfassung fordert, sondern auch um Reform der März-Errungenschaften ersucht. Somsich lebte nun, von allen öffentlichen Geschäften zurückgezogen, seinen Studien, und betheiligte sich später an der Redaction des „Pesti naplo“. Der obigen Schrift über Ungarns legitimes Recht folgte zunächst eine ungarische Uebersetzung der Geschichte der englischen Revolution, von Guizot, unter dem Titel: „Értekezés az angol forradalomnak története felett, irta Guizot elő- ’s végszóval ellátva forditotta S. P.“ (1851), mit welcher sich S.’s schriftstellerische Thätigkeit erschöpft. Erst als in Folge des politischen Umschwunges, welcher nach dem italienischen Kriege im Jahre 1859 in Oesterreich Statt hatte, mit dem Einladungsschreiben ddo. Wien 14. Februar 1861 der ungarische Reichsrath – zum ersten Male nach Bewältigung der letzten Revolution – auf den 2. April 1861 nach Ofen einberufen wurde, kehrte auch Somsich in das öffentliche Leben zurück und ließ sich zu Kaposvár im Somogyer Comitat in den Reichstag wählen. Wie sich in dem selben die Gegensätze der einzelnen Parteien zuspitzten und diese letzteren in Folge derselben in eine Adreß- und in eine Beschluß-Partei spalteten, dieß ist ausführlich in der Biographie Pauls Jambor [Bd. X, S. 60] dargestellt, deßhalb, um Wiederholungen zu vermeiden, darauf hingewiesen wird. Auch Paul Somsich sprach in der Sitzung vom 18. Mai in einer längeren Rede, u. z. für die Erlassung einer Adresse; und wenn er auch die Völker jenseits der Leitha mit dem Ehrentitel „Poltrons“ (pulyák) belegt, so hält sich doch seine ganze Rede im Uebrigen von einem gereizten, leidenschaftlichen Tone fern, und mit Ablehnung der den anderen Ländern gemachten Concessionen forderte er die Wiederherstellung des alten ungarischen Rechtes, der tausend Jahre alten Verfassung, die im Wege freien Uebereinkommens auf in ihrer eigenen Mitte zu Stande gekommenen Verträgen basirt, die Rückkehr auf den Boden der Legitimität, worin er mit dem größeren Theile der Abgeordneten in Uebereinstimmung sich befindet. Besonders aber sind es zwei Puncte in seiner Rede, die er vor allem betont: Concordat und Croatien. Hinsichtlich des mittlerweile von Oesterreich abgeschlossenen Concordates bemerkt er, daß, obgleich er, wie seine Familie, katholisch sei, jener Vertrag Ungarn nicht binde, derselbe für Ungarn gar nicht existire, da er ja nicht durch einen gekrönten König Ungarns geschlossen worden, worüber die ganze Versammlung in ein stürmisches Éljen ausbrach; was aber Croatien anbelangt, so regeln geschriebene Gesetze das Verhältniß Croatiens zu Ungarn, überdieß lebe man in einer Zeit, in welcher man den Nationalitäten nicht Gewalt anthun [303] dürfe; es werde sich Ungarn mit Croatien wieder verständigen, bis dahin behalte es ihm ein reines Blatt in der ungarischen Constitution, niemals aber werde man auf das Terrain der Vorwürfe oder gar des Zwanges sich begeben. Die Rede machte in allen Kreisen, selbst jenseits der Leitha einen günstigen Eindruck, und seither richteten sich die Blicke öfter auf diesen Mann echt vaterländischer, aber gemäßigter Gesinnung. Im Jahre 1863 erschien eine anonyme politische Flugschrift, „Zur Lösung“ betitelt, welche von dem Journal „Pesther Lloyd“ kathegorisch Somsich zugeschrieben wurde. Doch bald stellte es sich heraus, daß man S. nur die Autorschaft unterschoben habe, und er an besagter Schrift auch nicht den mindesten Antheil hatte. Im Jahre 1865 schwebten zwischen dem damaligen Hofkanzler und Somsich lebhafte Unterhandlungen wegen Uebernahme des Postens eines Vice-Kanzlers und bei seiner Stellung als einer der einflußreichsten Führer und glänzender Redner wurde dessen Ernennung von allen Parteien gewünscht. Sie erfüllte sich aber nicht. Im Jahre 1867 wurde dann eine Duell-Angelegenheit zwischen Csernátony und Somsich in Folge einer aggressiven Aeußerung des Letzteren über die politische Vergangenheit des Ersteren in den Journalen colportirt, welche später auch im Sand verlief. Später bekleidete S. die Stelle des Präsidenten im ungarischen Abgeordneten-Hause. Als im Jahre 1872 die neuen Wahlen für den ungarischen Reichstag Statt fanden, hatte Somsich seinen Entschluß, vorgerückteren Alters wegen, sich von den politischen Angelegenheiten seines Vaterlandes fern zu halten, am Schlusse des letzten Reichstags in einem offenen Schreiben an die Wähler des Rigyiczer Bezirks ausgesprochen. Nichtsdestoweniger wurde er im nämlichen Bezirke in einer Wahlversammlung von über 1000 Wählern mit 832 gegen 169 Stimmen dennoch wiedergewählt. Somsich konnte nun das auf ihn gesetzte Vertrauen nicht besser erwiedern, als daß er, obgleich bereits über 60 Jahre alt, wieder die Wahl annahm. In seinem politischen Verhalten im Allgemeinen consequent, richtete sich die allgemeine Aufmerksamkeit in den letzten Tagen des Jahres 1876 mehr auf ihn, als die Debatten über das Budget des Cultus- und Unterrichts-Ministeriums Statt hatten; zu deren Schluß der Unterrichtsminister Trefort von dem Abgeordneten Irányi energisch interpellirt wurde, warum er bisher keine Gesetzentwürfe über die Regelung der Religionsfreiheit und die Civilehe vorgelegt, und aufgefordert wurde, es sofort zu thun. Als sich darüber eine heftige kirchenpolitische Controverse entspann, welcher der Reichstag bisher mit Glück und Absicht auszuweichen verstanden hatte, betheiligte auch Somsich sich an derselben und nahm keinen Anstand auszusprechen: „Daß eine Bekenntnißfreiheit gar nicht gewährt werden könne; das würde zu einem Chaos, zur Irreligiosität führen; keine Confession des Landes fordere diese Freiheit; dieselbe würde nur schädlich sein. Ein Gleiches gelte von der Civilehe, und werde diese höchstens von Einzelnen verlangt“. Bekanntlich wurde der Antrag Irányi’s mit 187 gegen 80 Stimmen abgelehnt, wobei jedoch nicht weniger denn 141 Deputirte abwesend waren, somit die Regierung sich eben keines glänzenden Sieges rühmen durfte. Weit eindringlicher wirkte Somsich in den Tagen des Beginns des russisch-türkischen Krieges, indem er an den Minister-Präsidenten [304] (Tisza) folgende Interpellation stellte und deren Beantwortung erbat, nämlich – Erstens: Ob die Regierung dem Vorrücken der russischen Truppen gleichgiltig zuzusehen gedenke? Es bezieht sich diese Frage auf den bereits von Ungarn signalisirten Wunsch, der in der Presse und in den Clubs laut geworden: es möge zur Sicherung der östlichen Grenzen ein Observations-Corps in Siebenbürgen aufgestellt werden, statt jenes Corps, das an der bosnischen Grenze steht, und, nach der hier maßgebenden Anschauung, dort nichts zu thun hat. Zweitens: Im Falle die Regierung gegenüber dem Vorrücken der russischen Truppen keine Vorkehrung treffen zu müssen meint, thut sie dieß auf Grundlage von Garantien, welche die Interessen der Monarchie und speciell jene Ungarns gegen alle Eventualitäten zu wahren im Stande sind? Drittens: Was hat die Regierung vorgekehrt, um die Freiheit des Handels an der unteren Donau ungestört aufrecht zu erhalten? Traf S. schon mit diesen drei gestellten Fragen den innersten Kern der Sache, wobei er wünscht, daß den Vertretern der Nation endlich einmal reiner Wein eingeschenkt werde, so gewann seine Interpellation um so größere Bedeutung durch die sie motivirende Rede, worin er den Ansichten seiner Partei, der Déak-Partei, deren hervorragendstes Mitglied S. ist, beredten Ausdruck gab. In dem Einrücken der Russen in die neutralen Donaufürstenthümer und der russischerseits verfügten Absperrung des von Europa garantirten Handels an der unteren Donau sehe er eine flagrante Rechtsverletzung und frage er: Besteht noch in Europa ein internationales Recht oder ist nur die rohe materielle Gewalt maßgebend? Er sieht aber auch in dem Vorgehen Rußlands bereits eine directe Schädigung des österreichisch-ungarischen Interesses, und fragt, ob denn die Verletzungen stillschweigend geduldet werden mußten, oder ob die Regierung dieselben zu saniren gedenke? Seinem Mißtrauen gegenüber Rußland gibt er offen durch die Worte Ausdruck: man könne kaum ahnen, was Rußland vorhat. Dann kommt er aber auf das schlimmste, indem er der neuesten Nachrichten gedenkt und fragt, was es mit der geheimen Allianz und der für bestimmte Eventualitäten angebotenen Cooperation auf sich habe? Mit Emphase weist er darauf hin, daß Ungarn eine constitutionelle Nation sei und nach dem Principe: „Nichts über uns ohne uns“ zu wissen wünsche, was mit uns geschieht, in welcher Richtung wir geführt würden, ob unsere vitalsten Interessen gesichert sind. Der ganze Ernst der Lage spiegelte sich in Somsich’s Rede, und nicht nur in den Herzen der Magyaren, sondern nicht minder in einem großen Theile Transleithaniens fanden seine Worte den vollsten Widerhall. Seit 1872 ist Paul von Somsich wirklicher geheimer Rath.

Allgemeine Zeitung (Augsburg, Cotta, 4°.) 1860, Nr. 148, S. 2466; 1876, Nr. 348, und 1877, Nr. 125. – Neue freie Presse (Wiener polit. Blatt) 1865, Nr. 357. – Dieselbe 1872, Nr. 2746: „Schlußrede Paul Somsich’s“. – Die Presse (Wiener polit. Blatt) 1863, Nr. 22, in der Kleinen Chronik: „Mystifikation“; 1865, Nr. 226, und 1872, Nr. 186, beidesmal in den Correspondenzen aus Pesth. – Lugoser Anzeiger 1861, Nr. 23: „Paul Somsich“. – Fremden-Blatt. Von Gustav Heine (Wien, 4°.) 1867, Nr. 349. – Friedenfels (Eugen von), Joseph Bedeus von Scharberg. Beiträge zur Zeitgeschichte Siebenbürgens im 19. Jahrhundert (Wien 1876, Braumüller, gr. 8°.) Bd. I, S. 171 und 340; Bd. II, S. 180 und 441. – Danielik (József), Magyar irók. Életrajz-gyüjtemény. Második, az elsőt kiegészitő kötet, [305] d. i. Ungarische Schriftsteller. Sammlung von Lebensbeschreibungen. Zweiter, den ersten ergänzender Theil (Pesth 1858, Gyurian, 8°.) S. 284. – Ungarns politische Charaktere. Gezeichnet von F. R. (Mainz 1851, J. G. Wirth Sohn, 8°.) S. 165. – Neue Croquis aus Ungarn (Leipzig 1844, J. B. Hirschfeld, kl. 8°.) Bd. II, S. 182. [Bekanntlich ist Albert Hugo (Bd. IX. S. 412) der Verfasser dieser geistreichen Charakteristiken. Er zeichnet Somsich kurz mit folgenden Worten: „Kein Republikaner, kein Jacobiner, kein Royalist, kein Liberaler, kein Conservativer, aber ein wenig von Allem in der Form einer Olla potrida, oder Macédoine, deren Geschmack von dem gelegenheitlichen Grundgedanken abhängt, der neuerdings eine Olla potrida bildet, bei deren chemischer Analyse man Ehrgeiz, Egoismus und fast Genie erkennen kann. In dem Kreise seiner Ueberzeugung wird Somsich eine edlere Rolle spielen, als viele seiner Collegen, weil er mehr Talent und Auffassungsgabe besitzt“.] – Der ungarische Reichstag 1861 (Pesth 1861, Karl Osterlamm, 8°.) Bd. I, S. 259 [Somsich’s Rede für die Adresse]. – Nagy (Iván), Magyarország családai czimerekkel és nemzékrendi táblákkal, d. i. Die ungarischen Familien mit Wappen und Stammtafeln (Pesth 1860, Moriz Ráth, 8°.) Bd. X, S. 299 [über Paul Somsich’s Familie].
Porträt. Unterschrift: Saardi Somsich Pál. A magyar gazda egyesűlet választ tagja ’s az erdőszeti szakosztály elnőke, 1848, előtt a magyar királyi helytartóság tanácsosa“. Dazwischen das Wappen. Unter demselben „Szül, 1811 Január 13.“ (Lithographie ohne Angabe des Lithographen, 4°.). – 2) Holzschnitt in „Az Magyarország tükre“. – 3) Ueberschrift: „Paul Somsich“. Gezeichnet von Lacy v. F(recsay), in der „Bombe“ vom 13. Mai 1877, Nr. 19.