Topographia Sueviae: Petershausen

Topographia Germaniae
Petershausen
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 150.
Stadtteil von Konstanz
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Petershausen /

Ein Closter / Benedictiner Ordens / ausser der Statt Costantz / disseit Rheins gelegen / dessen Abbt ein Stand deß Schwäbischen Craisses / Monatlich auff 6 zu Fuß / oder 24. Gulden / angeschlagen / ist: Vnd zum Cammergericht Jährlich 50. Gulden gibet. An. 930. stifftete Graf Eberhard von Rohrdorff die Rheinbrücke zu Costantz / wie dann allda / in der RheinPorten / das Wappen / vnd Nahmen / zu sehen: Hiebevor war nur ein Vberfahrt vber den Rhein / zu deß Peters Häußle. Dann es wohnete ein Fischer daselbsten / der hieß Peter / dahero diß Closter nachmal seinen Nahmen Petershausen empfangen hat: Welches von S. Gebhardo II. einem Grafen von Bregentz / vnd Bischoffen zu Costantz / so Anno 996. gestorben / Anno 980. gestifftet worden ist / der auch allda begraben ligt. Der erste Abbt / den der Stiffter selbsten hieher gesetzt hat / war Beringerus. Anno 992. Deß Käysers Caroli V. Hispanier haben im Jahr 1548. dieses Closter gantz abgebrandt.