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Topographia Germaniae
Meinbernheim (heute: Mainbernheim)
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Meiningen
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 59.
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Meinbernheim / Meynbernen.

Ins gemein Meynbernen / zwischen Iphofen und Kitzing / und zwar nur ein halbe Meyl von Kitzingen / beym Mäyn gelegen / ein kleines Städtlein / so mit Brichsenstatt / der Zeit ein eigenes Marggräffisch Ohnspachisch Ampt machet: vorhin aber / da Kitzingen noch gantz Marggräffisch gewesen / in selbiges Ampt gehört hat. Bruschius sagt cap. 9. de Episcopat. German. p. 170. b. daß dieses Städtlein Mainbernen / oder Mainbernheim / Otto Wolffskel / der 49. Bischoff / so Anno 1345. gestorben / sampt einem theil von besagter Stadt Kitzingen / zum Stifft Würtzburg erkaufft habe. Welcher gestalt aber solches Städtlein Marggräffisch worden / das sagt Er nicht: wird aber noch jetzt außdrucklich unter die Marggräffische Onoltzbachische Ort / und Aempter gesetzt. Siehe oben den Eingang / und Beschreibung Kitzingen. Dieses Städtlein wird noch im Jahr 1636. von D. Wurffbain in relat. 3. part. 5. pag. 107. dem Stifft Würtzburg gegeben. Von andern hab ich gehört / als Kitzingen noch Marggräffisch gewesen / daß Meinbernen in selbiges Ampt gehört habe. In einem andern Bericht aber hab ich gefunden / daß solches Städtlein noch jetzt / mit Brichsenstadt / ein eignes Marggräffisch Ohnspachisches Ampt mache.