RE:Drepanon 4

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1697
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4) Flecken in Bithynien an der Südseite des astakenischen Busens, bei Steph. Byz. Δρεπάνη genannt, Geburtsort der Helena, der Mutter Constantins d. Gr., und deshalb von diesem unter dem Namen Helenopolis vergrössert und zur Stadt erhoben, Ammian. Marc. XXVI 8, 1. Socr. hist. eccl. Ι 13. 18. Philostorg. hist. eccl. II 12. Acta Sanct. 7. Jan. S 362. Hierocl. 691, 3. Not. episc. I 193 u. s. w. Auch Iustinian that viel für die Stadt, Procop. de aedif. V 2. Später aber sank sie wieder so sehr, dass man sie spottweise ἐλεεινοῦ πόλις nannte, Glycas Ann. p. 327. Malala Cronogr. XIII 323 ed. Bonn, giebt als früheren Namen von Helenopolis Suga an. Jetzt wohl Hersek. Leake Asia min. 9. Tomaschek S.-Ber. Akad. Wien 1891 VIII 9. Ramsay Asia min. 187. Texier Asie mineure 69 sucht es bei Yalova. Die warmen Bäder von Helenopolis, die auch Constantin d. Gr. benutzte (Sozom. hist. eccl. II 34. Euseb. vit. Const. IV 61, 1), heissen heute Coury-les-bains oder Yalova, vgl. Hammer Umblick auf einer Reise von Const. nach Brussa 150 und v. d. Goltz Anatolische Ausflüge 1 (Karte S. 29). Ruinen bei Hersek erwähnt Fellows Ein Ausflug nach Kleinasien (übers.) 57.

[Ruge.]