Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1668
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Drastoka, einmal im Gebiet der Paropannisadai, dann wieder auf indischem Boden östlich vom Koas, oberhalb Dionysopolis, verzeichnet, sicher ein und dieselbe Ortschaft, ähnlich wie bei Artoarta u. a., Ptolem. VI 18, 4. VII 1, 43. Man darf wohl in dem Namen einen Bezug auf Weinbau erblicken; vgl. skr. drâkšâ čitr. drὐš ,Weinstock‘, dazu skr. toka ,Spross, Gewächs‘; s. Nysa, Dionysopolis.