Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Rufinus, Q.
Band IV,1 (1900) S. 98
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53) Q. Clodius Rufinus, Legat von Numidien unter Commodus, im J. 191 oder 192 n. Chr., da Commodus in der Inschrift bereits den Namen L. Aelius Aurelius Commodus führt, vgl. o. Bd. II S. 2470 (CIL VIII 4211 Verecunda; wie den Namen des Kaisers hat man auch den des C. eradiert, wohl nach dessen Tode, s. u.). Im J. 193, unter der Regierung des Pertinax (1. Januar bis 28. März), war C. Magister der Fratres Arvales (CIL VI 2102 Acta Arv.). Als Septimius Severus nach dem Siege über Clodius Albinus (197) das Strafgericht über die Anhänger der Gegenkaiser Niger und Albinus abhielt, fand auch C. sein Ende (Hist. Aug. Sev. 13, 5). Ob C., wie oben zu Nr. 22 vermutet wurde, eine Person mit Clodius Celsinus war, muss natürlich dahingestellt bleiben. Vgl. Pallu de Lessert Fastes des prov. Afr. I 402f.

[Stein. ]