BLKÖ:Schlik, Matthäus

Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich
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Band: 30 (1875), ab Seite: 113. (Quelle)
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35. Matthäus S. (gest. 1487), ein Sohn Heinrich’s (I.) [S. 109, Nr. 20] und Constantia’s Gräfin von Collalto; ein Bruder des berühmten Kanzlers Caspar [S. 106, Nr. 4], Herr der Herrschaften Ellbogen, Schlackenwerth, Falkenau und Weißkirchen, welche über ein halbes Jahrhundert in seinem Besitze waren und nach seinem im hohen Alter erfolgten Tode auf seine mit Kunigunde Freiin von Schwarzenberg erzeugten drei Söhne Nikolaus, Hieronymus [114] und Caspar übergingen, deren jeder der Stifter einer nach der ererbten Herrschaft benannten Linie wurde, welche sämmtlich aus der Stammtafel ersichtlich sind und von denen nur mehr die Schlackenwerther Linie zur Stunde blüht. Matthäus selbst war in den Wirren und Kämpfen, welche wie heute, so schon damals zwischen Staat und Kirche, König und Papst stattfanden, auf Seiten der Kirche gestanden, und wäre wohl dem siegreichen Schwerte des Königs Georg erlegen, wenn er sich nicht bei Zeiten noch unter den Schutz des Herzogs Albrecht von Sachsen begeben hätte. –