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Artikel „Wurzer, Ferdinand“ von Carl Oppenheimer in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 44 (1898), S. 367, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Wurzer,_Ferdinand&oldid=- (Version vom 10. Dezember 2019, 21:16 Uhr UTC)
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Band 44 (1898), S. 367 (Quelle).
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Wurzer: Ferdinand W., Chemiker und Arzt, geboren am 2. Juni 1765 zu Brüel bei Köln, † am 30. Juli 1844 zu Marburg i. H. Nachdem W. im J. 1788 zu Bonn zum Dr. med. promovirt war, prakticirte er daselbst von 1789 bis 1794; dann docirte er als Professor an der dortigen Universität bis 1797, in diesem Jahre wurde er Professor der Chemie und materia medica an der neu errichteten Centralschule in Bonn, wo er bis 1804 blieb und war seitdem Professor der Chemie und Medicin in Marburg. Seine Veröffentlichungen, meist kleinerer Art, finden sich in verschiedenen Journalen, z. B. Crell’s Annalen, Schweigger’s Journal. Aus der sehr großen Zahl seien die wichtigeren hervorgehoben: „Handbuch der populären Chemie (1806); „Ob Kirchhöfe in Städten schädl. Einfluß auf die Gesundheit der Bewohner haben?“ (Crell’s Archiv 1794); „Vorrichtungen zum Atmen in mephitischen Gasen“ (ib. 1799); „Analyse eines menschl. Harns“ (Schweigg. J. 1812); „Ueber das Kaleidoskop“ (Gilbert’s Annalen LIX. 1818).

Poggendorff’s biogr.-litt. Handwörterbuch.