Vagantenfrühling

Textdaten
<<< >>>
Autor: Theodor Vulpinus
Illustrator: {{{ILLUSTRATOR}}}
Titel: Vagantenfrühling
Untertitel:
aus: Die zehnte Muse. Dichtungen vom Brettl und fürs Brettl. S. 215–216
Herausgeber: Maximilian Bern
Auflage:
Entstehungsdatum:
Erscheinungsdatum: 1904
Verlag: Otto Eisner
Drucker: {{{DRUCKER}}}
Erscheinungsort: Berlin
Übersetzer:
Originaltitel:
Originalsubtitel:
Originalherkunft:
Quelle: Commons = Google-USA*
Kurzbeschreibung:
Wikipedia-logo-v2.svg Artikel in der Wikipedia
Eintrag in der GND: {{{GND}}}
Bild
Die zehnte Muse (Maximilian Bern).djvu
Bearbeitungsstand
fertig
Fertig! Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle Korrektur gelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du hier: Hilfe
Indexseite
[215]

Vagantenfrühling.

 Ecce gratum
 Et optatum
 Ver reducit gaudia!

Holde Triebe,
Lust und Liebe
Sind im Lenzeshauch entfacht,
Bunt zu schauen

5
Flur und Auen,

Und die helle Sonne lacht!
Weg drum, was uns traurig macht!
Winters Wüten
Wich den Blüten,

10
Wiederkehrt des Sommers Pracht!


Flocken, Schlossen
Und Genossen
Flohen fort ins Nebelland.
Lenz, der Knabe,

15
Findet Labe,

Wachsend an des Sommers Hand.
Wer da noch kein Liebchen fand,
Um zu herzen
Und zu scherzen,

20
Ist nicht richtig bei Verstand!
[216]

Jubelnd dürfen
Wonnen schlürfen,
Honigsüsse Seligkeit,
Tapf’re Knaben,

25
Die sich haben

Treu Kupidos Dienst geweiht! –
Venus will es; seid bereit,
Froh zu siegen
Und zu liegen,

30
Eine Helena zur Seit!


Theodor Vulpinus.