Topographia Sueviae: Vrsin

Topographia Germaniae
Vrsin (heute: Irsee)
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Vrsperg
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1643, S. 209.
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[209]
Vrsin /

Oder Vnser lieben Frawen Gottshauß / vnd Closter Irsin / wie solcher Titul / im Anschlag-Register beym Limnaeo, lib. 4. cap. 7. p. 127. de jure publico, stehet. Bruschius de Monaster. German. vnnd Crusins lib. 11. Annal. Suev. part. 2. c. 12 (deren letzter auch die Aebbte allhie / deren Erster Cuno geheissen / setzet) schreiben / daß dieses Ursinium, oder Ursinum, ins gemein Irsingum, Benedictiner Ordens / An. 1182. von den Marggrafen von Rumsperg / Henrico, vnd seinen Söhnen / Godefrido, vnnd Bertholdo, auch der Tochter Irmelgarde, gestifftet worden seye. Ist ein stattliches Closter / vor dem nächsten Krieg gewesen / ein wenig vnderhalb der Reichsstatt Kauffbeuren / vnd nit weit vom Fluß Wertach / mitten in einem dicken Walde / gelegen. Deß Herrn Abbts allhie Monatlicher Anschlag ist 14. zu Fuß / oder 56. fl. vnd / zu Vnderhaltung deß Cammergerichts / jährlich / nach dem erhöchten Anschlag / 50. fl. Sihe / im vbrigen / von den Herren Aebbten allhie / auch H. Stengelium, in Mantissa Comment. Rer. Aug. Vind. c. 26.