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Topographia Germaniae
Hilpoltstein (heute: Hiltpoltstein)
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Hiltruff
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 48.
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Hilpoltstein.

Ein Schloß / der Stadt Nürnberg gehörig / dabey ein Fleck ligen solle: wie dann auch Kemnitzius, im 2. Theil vom Schwedischen Krieg / am 158. Blat / also schreibet: Der General Wahl / als ihme der Anschlag Anno 1633. auf Neumarckt gefehlet / hat den Marcktflecken Hilpoltstein / der Stadt Nürnberg zuständig / biß auf etwas weniges in die Asche gelegt. Ruckte hernach / mit Zuziehung der Bambergischen Unterthanen / zu Weischenfeld / Bodenstein und Holfeld / biß gar auf eine viertel Meile an Blassenburg / woselbst er mit plündern und brennen / grossen Schaden that; machte sich im Ruckweg an die Stadt Baireuth / und ließ sie an 3. Orten stürmen: als er aber Widerstand vermerckte / die alte Stadt nicht weit davon anzünden; durch welchen Brannd 43. Häuser und Städel / nebenst einer Mühle / im Rauch aufgangen. Biß daher dieser. Ist also besagtes Hilpoltstein ein ander Ort als Hilpoltstein in der Obern-Pfaltz / der Fürstlich Neuburgischen Lini gehörig.