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Topographia Germaniae
Geltersheim (heute: Geldersheim)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 42–43.
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Geltersheim.

Ein Würtzburgisches Dorff / ins Ampt Werneck gehörig / und nur ein halbe Meil von der Stadt Schweinfurt gelegen; darfür Hulfius 2. Meilen setzet / dessen andere Reise von Bamberg / auff Würtzburg / wie sie in dem Fido Achate, p. 376. stehet / gantz unrichtig / sonderlich von Schweinfurt auß / auff Geltersheim / und Carlstat. Und müste einer wol zweymal vor Würtzburg gleichsam vorüber ziehen / und zum dritten mal erst da einkehren: wie Herr Petrus Francus erinnert. Gorop. Becanus, Francicorum lib. 3. fol. 66. wil / es habe Geltersheim von den Geltern den Namen / und Francus seinen Francken / und Soldaten / so er auß Gelterland mit herauß geführt / ein Stück Lands außgetheilet / welche dann dieses Geltersheim / von dem Namen deß Volcks / erbauet. Anno 1645. hatte Königsmarck das [43] Nachtquartir allhie; bey dessen Auffbruch / den 11. Julii, das Dorff im Brannt gerathen / daß 127. Gebäu / an Häusern / und Scheuren / abgebronnen: wie auß Schweinfurt berichtet worden.