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Topographia Circuli Burgundici: Borborch

Topographia Germaniae
Borborch
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 164–165.
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[164] Borborch / Bourborch / Broucburg / Burburg / ein lustiges / und wolbevestigtes Stättlein in Teutsch Flandren / 1. Meil von Grevelingen / 3. und ein halbe Meil von Duinkirchen / und auch so viel von Winoxbergen / gelegen. Sihe Georg Braun im 2. seines Stättbuchs. Es gehören darunter 14. Dörffer / und solche Ort eigentlich dem Hertzog von Vendosme. Im newen Guicciardino stehet fol. 147. also von diesem Ort: Burburgum Flandriae, Broucburgus, non est in obscuro propter agrum palustrem fertilemque, cui nominis occasionem acceptam refert, ac Burggraviatum, praesidium militare assiduum, nobilemque Abbatiam Benedictinam femin. An. 1099. fundatam, annuas Junio, Septembrique nundinas, Xenodochium, domum leprosorum, et agros Hoymilianos, limitibus oppidi inclusos, qui, praeter morem, ad alterum conjugum superstitem, et ab hoc ad liberorum natu minimum devolvuntur. Anno 1383. ist dieser Ort geplündert / und durch Todtschlag [165] und Fewer / verwüstet worden: hat auch in dem jetzigen Krieg von den Frantzosen / wie geschrieben worden / Schaden gelitten; und sonderlich haben sie Anno 1645. diese wolgelegene / und wolbevestigte Statt / welche / wie in Tomo 3. Theatri Europaei fol. 869. b. stehet / mit aller Notturfft versehen gewesen / den 19. Augusti einbekommen.