RE:Sextilius 32

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band II A,2 (1923), Sp. 2038
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32) Sextilia (Tac. hist. II 64. Suet. Vitell. 3, 1), vielleicht die Tochter des M. Sextilius (s. o. Nr. 11). Aus ihrer Ehe mit L. Vitellius, dem Consul in den J. 34, 43 und 47 (Suet. Vitell. 3, 2), stammten zwei Söhne, der im J. 12 geborene Aulus (Suet. Vitell. 3, 2; zum Geburtsjahr vgl. Holzapfel Röm. Kaiserdaten [Klio XII 1912, 483–493. XIII 1913, 289–304. XIV 1918, 98–121]. XIII 107f.) und der im J. 15 geborene Lucius (Suet. Vitell. 3, 1; zum Geburtsjahr vgl. Holzapfel a. a. O. XIII 107f.). An der Erhebung ihres Sohnes Aulus zum Imperator im Januar 69 hatte sie keine Freude und war nur für die schmerzlichen Ereignisse, die ihr Haus trafen, empfindlich (Suet. Vitell. 3, 1). Von Otho wurde sie geschont (Plut. Oth. 5, 16). Nach seinem siegreichen Einzug in Rom ehrte sie ihr Sohn mit dem Titel Augusta (Tac. hist. II 89). Hochbetagt starb S., die von Suet. Vitell. 3, 1 eine probatissima nec ignobilis femina, von Tac. hist. II 64 pari probitate mater ... antiqui moris genannt wird, wenige Tage vor dem Sturze ihres Sohnes im J. 69 (Tac. hist. III 67).