Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1912–1913
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Echemeia (Ἐχέμεια, Echemea), Gattin des Merops, Mutter der Kos. Sie vernachlässigt den Dienst der Artemis, wird dafür vom Pfeile der [1913] Göttin getroffen, von Persephone aber noch lebend in die Unterwelt entrafft, Etym. M. 507, 55. Hyg. astr. II 16. Bei Eur. Hel. 381f. frevelt die ungenannte Tochter des Merops (Μέροπος Τιτανὶς κούρα) durch ihre Schönheit, und wird von Artemis in eine goldgehörnte Hindin verwandelt. Vielleicht gehört dahin auch die von Ovid. met. VII 363. Lactant. z. d. St. berührte Sage. Toepffer Beitr. z. gr. Alt.-Wiss. 217 (Echedemeia). Mayer Gig. u. Tit. 39. Dibbelt Quaest. Coae myth., Diss. Gryphisw. 1891, 16.