Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1887–1888
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Dyrta, Stadt im Berglande der indischen Assakenoi, Arr. an. IV 30, 5. Nach Curt Journ. of Asiat. soc. of Bengal VIII 1839, 309 der heutige Ort Dîr 35° 14’ Nord im Thal des Panğkôra, wogegen sich schon Wilson Arriana ant. 192 erklärt hatte; vielmehr in einem Seitenthal des oberen Indos zu suchen, etwa am Baranḍû der Landschaft Bunêr, von wo aus die Flucht der Einwohner über den âb-i-Sind zu den Abh sâra erfolgte; über die alten Stätten von Bunêr vgl. Stein Proceed. of Asiat, soc. of Bengal März 1898. Etymologisch vergleicht sich skr. dhṛta ,fest‘, ebenso dhûrta ,zerstört‘ z. B. in Kšêma-dhûrta.