Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1751
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Dubios (Δούβιος, τό), Gau (und Stadt) Persarmeniens, acht Tagereisen von Theodosiopolis (dem heutigen Erzerum) entfernt, Proc. b. Pers. II 25. 30; vgl. Geogr. Rav. 75, 11–12 Berol. Sitz eines armenischen Patriarchen (καθολικός Proc. a. a. Ο. 25), nahe bei mehreren anderen volkreichen Ortschaften gelegen und Handelsplatz für indische und iberische Kaufleute. D. ist das Douin 20 {Dwin) der Armenier nordöstlich der Ruinen von Artaschat (Artaxata), für dessen Geschichte im armenischen Mittelalter (es war u. a. Sitz mehrerer Concilien) die Stellen bei Indjidjian Altarmenien, Ven. 1822, 462ff. gesammelt sind, die neueren Reiseberichte bei Alischan Ajrarat, Ven. 1890, 404ff. Die Form Τίβιος bei Cedren. II 558-561 Bonn, beruht auf westneuarmenischer Lautverschiebung, ebenso Τιβή bei Const. Porph. adm. imp. 44. Chardin, der im 17. Jhdt. den Ort noch als grand et fort beau schildert, transcribiert Daivin, II 2. Jetzt ist der Ort ganz herabgekommen.