Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1716
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Dromones (Δρόμωνες) hiessen seit etwa 500 n. Chr. bei Byzantinern und Römern die schnellen grossen Kriegsschiffe. Sie waren Einreiher (Proc. Vand. I 11) oder Zweireiher (bei Leo tact. XIX 8 mit wenigstens je 25 Rojern jederseits κάτω καὶ ἄνω), hatten nach Const. Porphyrog. de caerim. II 44. 45 230 Mann zum Rojen und Kämpfen, dazu 70 Soldaten. Im Gefecht sollte (Leo) nur die Unterreihe mit 50 Mann rojen, während 150 kämpften. Belisars Dromonen fuhren mühsam den Tiber hinauf (Proc. bell. Goth. III 18). Die Ausrüstung war mehr militärisch als nautisch. Der Verfall der Seekriegskunst ist deutlich. Feuerspeiende D. bei Malal. chron. XVI 121. Anna Conm. Alex. XI 10. Leo Diac. hist. I 3.