Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1576
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Dorticum, Station der Donaustrasse (Itin. Ant. 219, 1. Tab. Peut. Geogr. Rav. 190, 8) und Castell (Not. dign. or. XLII 3 = 14 cuneus equitum Dalmatarum Divitensium) erst in Moesia superior, dann in Dacia ripensis, muss bereits in traianisch-hadrianischer Zeit ein ansehnlicherer Ort gewesen sein, weil ihn Ptolem. III 9, 4 Δορτικόν unter seinen wenigen obermoesischen Orten anführt; wurde noch von Iustinian stark befestigt. ({{RE siehe|Prokopios 21|Procop.} de aedif. 289, 21). Jetzt wahrscheinlich das weithin die Donau und die Umgebung beherrschende Rakovica am rechten Ufer des Timacus-Timok bei dessen Einmündung in die Donau, wo F. Kanitz Röm. Forschungen in Serbien 58f. (hier auch ältere Litteratur) Reste einer grösseren Niederlassung constatiert hat. Kiepert Formae orbis antiqui XVII. W. Tomaschek Die alten Thraker II 2, 73. A. Holder Altkelt. Sprachschatz s. v.