Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,2 (1905), Sp. 1558
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Dorias, (Δωρίας), ein hinterindischer Strom, welcher nördlich vom Doanas und südlich vom Seros in den ,grossen Golf‘ ausmündet, nachdem er seine Quellen aus dem Damassagebirge gesammelt hat, Ptolem. VII 2, 7. 11. Nach Lassen der aus Nordnordost kommende linke Quellfluss des Mä.nam; da jedoch der Doanas den Ton.ly-sap und die südlichste Münde des Mä.kong darstellt, so liegt im D. eine zweite nördlichere Münde desselben grossen Stromes vor, der weiter aufwärts vom Se.mun gespeist wird; die Mündungsarme von Kambôğa werden im Pinax zu weit auseinandergerückt; vgl. Doanas und Seros.