Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 2236
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Dea Dia, die von den Arvalbrüdern in ihrem am 5. Meilensteine der Via Campana gelegenen Heiligtume verehrte altrömische Göttin, nur aus den Protocollen dieser Priesterschaft bekannt, in der Litteratur nie erwähnt; ihr Name (zur Etymologie s. F. Solmsen Studien zur latein. Lautgeschichte 110ff.) ist kein Eigenname, sondern eine an dessen Stelle getretene Indigitation, hinter der sich wahrscheinlich Ceres oder Tellus verbirgt; s. darüber Bd. II S. 1472ff.