RE:Coinquenda

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,1 (1900), Sp. 360–361
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Coinquenda, römische Göttin der Indigitamenta, der im Verein mit Adolenda im J. 224 n. Chr. von den Arvalbrüdern am Tempel der Dea Dia beim Zerhacken (coinquere) einiger vom Blitz getroffenen Bäume im Haine der Göttin ein Opfer (oves II) dargebracht wurde (Henzen Acta fratr. Arval. p. CCXIIIf. = CIL VI 2107 p. 574). Zu den von Weisweiler (Jahrb. f. Philol. CXXXIX 1889, 37ff.) geäusserten Bedenken gegen die Annahme einer Göttin C. (Marini Atti e monum. dei frat. Arv. 381ff. Henzen a. a. O. 147ff. Oldenberg De sacris fratr. Arv., Diss. Berol. 1875, 45ff. Peter in Roschers Mythol. Wörterbuch II 188, [361] 40ff.) vgl. zur Form Jordan Krit. Beitr. 279ff., zur Sache Wissowa oben Bd. II S. 1480, 43ff. 1482, 47ff.

[Aust.]