Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,1 (1893), Sp. 377
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Admagetobriga. In der Rede des Aeduers Divitiacus bei Caes. b. g. I 31 wird das Treffen erwähnt, in dem der von den Sequanern herbeigerufene Ariovist die Gallier (d. h. die Aeduer) zuerst besiegt habe, quod proelium factum sit Admagetobrigae. So die beste Lesart (Var. ad magetobriae), von Holder u. a. aufgenommen, während frühere (Nipperdey, Kraner u. a.) sich für ad Magetobriam erklärten. Glück (kelt. Namen 121ff.) hält Magetobriga für die richtige Namensform, gestützt auf die angebliche Aufschrift eines zu Anfang dieses Jahrhunderts in der Nähe des Ortes (? ?) gefundenen Bruchstückes einer Urne MAGETOB. und deutet ihn als collis amplus. Andere lassen die Frage unentschieden, z. B. Desjardins Géogr. de la Gaule II 616. D’Arbois de Jubainville (Revue Celt. VIII 149) deutet den Namen als „château d’Admagetos“.

[Ihm.]

Nachträge und Berichtigungen

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Band S I (1903), Sp. 10
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S. 377, 17 zum Art. Admagetobriga:

Die Form des Namens Admagetobriga hält auch Mommsen R. G. III⁸ 247; auf Grund dieser Äusserung ist Glück Rênos, Moinos und Mogontiacon (1865) 26 von seiner früheren Auffassung abgekommen.

[Ihm.]