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Titel: Kleiner Briefkasten
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aus: Die Gartenlaube, Heft 1 bis 52
Herausgeber: Adolf Kröner
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Erscheinungsdatum: 1891
Verlag: Ernst Keil’s Nachfolger in Leipzig
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Erscheinungsort: Leipzig
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Quelle: Scans bei Commons
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Heft 5Bearbeiten

[84] S. G., Abonnentin in Graz. Sie feiern in diesem Jahre Ihr zwanzigjähriges Jubiläum als Abonnentin der „Gartenlaube“. Nehmen Sie dazu unseren herzlichen Glückwunsch und unseren besten Dank für Ihre treue Anhänglichkeit

L. Sch. in Pasewalk. Die Briefe:

„Man hat mir nicht den Rock zerrissen,
Es wär auch schade für das Kleid“ u.s.w.

sind von Uhland und dem Gedicht „Abreise“ entnommen (Gedichte und Dramen, I. Theil, s. 74), welches anfängt:

„So hab ich nun die Stadt verlassen,
Wo ich gelebt lange Zeit!“

M. W. in R. Ueber die rechtliche Seite Ihrer Angelegenheiten müssen Sie einen Rechtsanwalt befragen; im uebrigen sind wir der Ansicht, daß man eingegangene Verträge auch zu halten hat



Heft 11Bearbeiten

[180] A. Fr. in Oberwesel. Das Bildchen auf der ersten Seite von Nummer 7 müßte von Rechts wegen allerdings „Das Rheineis bei Caub“ heißen, da das auf demselben dem Beschauer gegenüberliegende rechtsrheinische Städtchen, wie jedermann sofort erkennt, Caub mit seiner romantischen Pfalz im Rheins ist. Herr Photograph Th. Schafgans jun., dessen Geschicklichkeit und Güte wir das interessante Bildchen verdanken, hat seine Aufnahme aber auf dem linksseitigen Ufer in der Nähe von Bacharach gemacht. Daher die mißverständliche und nicht ganz zutreffende Bezeichnung in unserer Nummer 7, welche wir hierdurch richtigstellen.


H. Kr. in Baltimore Nach neueren Forschungen wird die englische Sprache von 110 Millionen Menschen, die deutsche von 71 Millionen und die französisch von 53 1/2 Millionen Menschen gesprochen.


J. Ch. Tll. Th. F. 19. Gewiß verdienen auch Sie und alle die vielen, die mit Ihnen seit 25 und mehr Jahren Abonnenten der „Gartenlaube“ sind, herzlichen Dank. Wir wissen, daß es viele solche giebt, die seit einem ganzen Vierteljahrhundert, ja noch länger die „Gartenlaube“ lesen und besitzen, aber die Namen der einzelnen verräth uns nur der Zufall oder eigene Mittheilung der Betreffenden. Deshalb nichts für ungut!

D. A. in Cleveland, O. Besten Dank für Ihre freundliche Zusendung der illustrirten Prachtausgabe des „Clevelander Anzeigers“, aus der wir ersehen haben, daß die Feier des „Deutschen Tags“ in Ihrer Stadt einen entschieden großartigen Verlauf genommen hat. Hoffen wir, daß solch glänzende Beispiele auch in künftigen Jahren Nachfolge finden, zum Ruhme des deutschen Namens in Amerika!

Heft 14Bearbeiten

[240] C. E. 12 in Stettin., Ihre Gedichte sind nicht ganz schlecht und doch auch nicht über Mittelmaß. Da sie noch Gymnasiast sind, so haben sie ja Zeit, auszureifen. Schicken sie uns in zehn Jahren wieder Proben Ihrer Gedichte - wenn Sie bis dahin noch solche machen, - dann läßt sich vielleicht über den Werth Ihrer dichterischen Ader reden! Wenn Sie Ihr Manuskript zurückwünschen, dann geben Sie uns gefälligst Ihre genaue Adresse an.

E. K. in Pittsburg. Sie sind eine „dankbare“ Leserin der „Gartenlaube“, das ist schön von Ihnen; aber, verzeihen Sie, Sie sind keine „aufmerksame“ Leserin! Sonst müßten Sie entdeckt haben, das wir Anfragen ohne Angabe von Namen und Wohnung nicht berücksichtigen. Ob die Behauptung von den 289 Schülerselbstmorden während der Jahre 1883 bis 1889 richtig ist, können wir nicht kontroliren, da uns eine amtliche Statistik darüber nicht bekannt geworden ist. Immerhin ist der Fall in den letzten Jahren leider sehr häufig vorgekommen!

O. K. in Breslau. Das ist menschlich schön gedacht, aber leider in der Form zu unvollkommen, als daß es veröffentlicht werden konnte.

A. I. in Amsterdam. Wie wir es wiederholt an dieser Stelle ausgesprochen haben, können wir unter keinen Umständen von dem Grundsätze abgehen, niemals einen ärztlichen Rath zu ertheilen. - Im übrigen danken wir Ihnen bestens für Ihre Worte, betreffend die litterarische Freibeuterei in Holland. Es hat uns gefreut, zu sehen, daß wir bei dem Kampfe gegen dieses Unwesen auch in Holland Bundesgenossen finden.

Joh. B. in Danzig. Das ist ein guter Gedanke von Ihnen, und wir stimmen Ihnen vollkommen bei. – Bezüglich des Schenkendorf-Denkmals in Tilsit, dessen Beschreibung und Abbildung wir in Nr. 47 vor. Jahrgangs gebracht haben, wäre noch zu bemerken, daß das Postament von Professor Herrmann in Dresden herrührt.

W. L. in Leon. Ihre Angaben sind zu ungenau, als daß wir Ihre Fragen beantworten könnten.

E. F. G. in Brooklyn. Besten Dank für Ihre überaus liebenswürdigen Zeilen, aus denen wir mit Freuden den Beweis entgegennehmen, daß kein Vorurtheil so mächtig ist, daß es nicht schließlich doch vor der Macht der Thatsachen weichen müßte. Wir hoffen, daß es der „Gartenlaube“ auch ferner gelingt, Ihre gute Meinung sich zu erhalten.

Fr. B. in Diedenhofen. Es freut uns, daß Ihnen die Abbildungen von dem Festspiel in der Luisenburg bei Wunsiedel so gut gefallen haben. Wenn Sie sich weiter dafür interessiren, so wenden Sie sich an Herrn G. B. Rauw in Markt-Redwitz, von dem weitere photographische Abbildungen des Festes zu beziehen sind.


Heft 40Bearbeiten

[688] Marie H. in L. Neben den in unseren Artikel Nr. 31 dieses Jahrgangs der „Gartenlaube“ genannten Orten erfreut sich unter anderem auch Leipzig einer Koch- und Haushaltungsabendschule für Fabrikarbeiterinnen, welche unter der Leitung von Frau Auguste Busch daselbst sehr gute Erfolge erzielt.


Räthselfreund in Aarau. Ihr Wunsch kann leider nicht erfüllt werden.


Heft 29Bearbeiten

[500] G. P. in Troppau. Sie fragen uns, woher der Ausdruck stamme „Ueber den Löffel barbieren“. Nun, er ist ganz wörtlich zu verstehen. Wie ihn Albert Richter in seinem hübschen Büchlein „Deutsche Redensarten“ (Leipzig, Richard Richter) erklärt, rührt er daher, daß die Dorfbarbiere der guten alten Zeit den Brauch hatten, die eingefallenen und faltenreichen Wangen ihrer alten Kunden für das Bartscheren dadurch zu glätten, daß sie die Wölbung eines Löffels von innen gegen die Wange preßten. Selbstverständlich ging das Verfahren nicht immer ohne kleine Gewaltthätigkeiten ab, und so bedeutet „Ueber den Löffel barbieren“ (oder „balbieren“): „Derb, grob, unzart behandeln, keine Umstände machen“, und von da geht der Begriff dann in den des Uebervortheilens, Betrügens über.

Anmerkungen (Wikisource)