Geschichte von Kloster Heilsbronn/Mosbach (Das Amt An der Wieseth oder Waizendorf)

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24. Mosbach,

Untermosbach, Weiler bei Wieseth. Herr Konrad von Kemmaten schenkte dem Kloster Heilsbronn seinen Hof in Musbach. Seine Söhne, Heinrich und Konrad von Kemmaten, fochten die Schenkung an, wurden deßhalb 1292 vom 13. Abt Heinrich von Hirschlach beim Gerichtshofe in Würzburg verklagt und verloren den Prozeß.[1] 1420 verkauften zwei Eheleute des Ortes ihr Gütlein an den 21. Abt Waibler für 81/2 fl. unter Siegelung von Peter von Tann (Tanner). Der 22. Abt Kötzler kaufte für 200 fl. i. J. 1437 von Ch. Frank zu Dinkelsbühl einen Hof und einen Weiher oberhalb der Sankt Bernhardskapelle zu Nieder-Mußbach. Derselbe Abt kaufte 1445 die Flattermühle (s. dort) nebst Gütern in Mosbach. Im Kaufbriefe heißt es: „Ich Seiz Berlin (Bürger in Dinkelsbühl) bekenne, daß ich an Herrn Abt Ulrich verkauft habe meine Pfladermühl, meinen Weiher bei der Mühl und meine Hofstatt und Haus zu Nieder-Musbach, darauf die Metzingerin sitzt, für 270 fl. Hänge an diesen Brief mein eigenes Siegel und das der ehrbaren und weisen Friz Hofer und Wilhelm Wernzer, Bürger zu Dinkelsbühl.“


  1. Im Todtenkalender heißt es beim 30. September: Anniv. domini Conradi de Kemnaten senioris et Conradi filii sui, dicti Claudus, de bonis in Muesbach.