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Artikel „Hederich, Bernhard“ von Ludwig Fromm in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 11 (1880), S. 222, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Hederich,_Bernhard&oldid=- (Version vom 18. November 2019, 07:09 Uhr UTC)
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Band 11 (1880), S. 222 (Quelle).
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Hederich: Mag. Bernhard H., geboren 1533 zu Freiberg in Sachsen, gebildet auf der Fürstenschule zu Meißen, studirte seit 1549 in Wittenberg und wurde 1557 als Prorector an die von den Herzogen Johann Albrecht I. und Heinrich V. gestiftete Fürstenschule zu Schwerin berufen, an welcher Dabercusius als Rector wirkte. Nach dessen Tode erhielt H., sein Schwiegersohn, das Rectorat der Domschule, welche unter seiner Leitung aufblühte. Er starb 1605. – Außer einer lateinischen Grammatik, welche er 1578 bei Simon Leupold drucken ließ, und einigen nicht näher bezeichneten Schulbüchern, bei demselben gedruckt, publicirte er historische Schriften: „Schwerinische Chronica“, Rostoch. 1598; „Megalopolis divisa et reunita etc.“, Rost. 1605, in v. Westphalen, Monum. inedit. II. S. 1770, und lateinische Dichtungen: „De natali Domini Jesu Christi elegiae XI“. Ein nachgelassenes Manuscript „Verzeichniß der Bischöfe zu Schwerin“ ist in Gerdes’ Sammlung V. S. 378 abgedruckt und „Erasmi libellus de civilitate morum puerilium“ editirte David Jordanus 1630 zu Rostock.

Hamb. Bibl. Cent. III. 49. 50. – Dav. Chyträus, Sachsenchronik, II. S. 290.