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Artikel „Baur, Johann Wilhelm“ von Wilhelm Schmidt (Kunsthistoriker) in: Allgemeine Deutsche Biographie, herausgegeben von der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Band 2 (1875), S. 179, Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=ADB:Baur,_Johann_Wilhelm&oldid=- (Version vom 16. Dezember 2019, 04:52 Uhr UTC)
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Band 2 (1875), S. 179 (Quelle).
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Baur: Johann Wilhelm B., Miniaturmaler und Radirer, geb. im Beginn des 17. Jahrhunderts zu Straßburg im Elsaß, lernte daselbst bei Friedrich Brentel, übertraf aber denselben bald. Er hielt sich lange in Italien auf, namentlich in Rom, ging von da nach Neapel, im J. 1634 wieder nach Rom und dann über Venedig, wo er 1637 verweilte, nach Wien an den Hof Ferdinands III. Hier starb er 1640. B. war ein trefflicher Miniaturist, der Paläste, Säle, Landschaften, Marinen malte und sie mit einer großen Anzahl von Figuren zu versehen pflegte. M. Küsell hat Menge Kupferstiche nach ihm gefertigt. Er radirte auch selbst in geistreicher Weise viele Blätter, darunter 150 zu Ovid’s Metarmorphosen, 20 Schlachten zu Strada’s „Geschichte des niederländischen Kriegs“, Capricci di varie bataglie, sein eigenes Bildniß (1637), das seines Gönners in Rom Herzog von Bracciano (1636) u. a. m.