Hauptmenü öffnen

Topographia Superioris Saxoniae: Wendelstein

Topographia Germaniae
Wendelstein
<<<Vorheriger
Weissensee
Nächster>>>
Werda
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 191.
Wikisource-logo.png [[| in Wikisource]]
Wikipedia-logo.png Wendelstein (Memleben) in der Wikipedia
Bearbeitungsstand
korrigiert
Dieser Text wurde anhand der angegebenen Quelle einmal Korrektur gelesen. Die Schreibweise sollte dem Originaltext folgen. Es ist noch ein weiterer Korrekturdurchgang nötig.
Um eine Seite zu bearbeiten, brauchst du nur auf die entsprechende [Seitenzahl] zu klicken. Weitere Informationen findest du unter Hilfe
Link zur Indexseite


[191]
Wendelstein.

Ein Berg-Schloß / jenseit der Vnstrut / aber bey selbigem Wasser / vnd gegen Wihe vber / auff die Herrschafft Querfurt zu / in Thüringen / gelegen / so / sampt der Herrschafft / von denen von Witzleben / an Chur-Sachsen kommen wie Nehel p. 228. sagt. In offtangezogenen Thüringischen geschriebene Chronicken stehet / daß Anno 1332. die Graven von Weimar den Wendelstein / bey Wicha / gebawet / so folgents an die besagte von Witzleben kommen seye. Die Schwedischen haben dieses Berg-Schloß den Decembris Anno 1644. erobert. Hernach bekamen solches die Chur-Sächsischen wider; aber im Winter deß 41. Jahrs die Schwedischen abermals / vnd wurden das Thor / vnd die Brücke / abgebrant.