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Topographia Superioris Saxoniae: Tschopau

Topographia Germaniae
Tschopau (heute: Zschopau)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 184.
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[184]
Tschopau / Tzschoppau / Zschopa.

Ein Schloß / vnd Stättlein in Meissen / vnd desselben Ertzgebürgischen Craysse / an dem Flüßlein Tzschopau / (davon auch dieser Orth den Namen hat /) nahend Schelnberg / Annaberg / Chemnitz / Ravenstein / Wolckenstein / vnd Thum / gelegen; so wegen der guten Bieren / die da wachsen vnnd der herrlichen / Jagden / vnd Viehzucht / so in dieser Gegend vorhin zu finden gewesen / auch deß köstlichen Biers halber / so allhie gemacht wird / beruffen ist. Siehe Laur. Peccenstein part. 2. Theatri Saxon. fol. 17. An. 1632. haben die Keyserisch-Holckische allhie sehr vbel gehauset: wie auch an vielen andern Orthen. Im Jahr 1634. den 21. Novembris / seyn etliche Sächsische Regiment / von den Keyserischen / allda ruinirt / vnd das Stättlein / biß auff das Schloß / vnd etliche geringe Häußlein / vor dem einen Thor / in die Asche gelegt worden. Der sechste Theyl deß G. Braunen Stättbuchs gedencket auch dieses Orts / vnder dem Namen Scopa, oder Schuepen / vnd sagt / das Schloß liege gegen dem Wasser auff einem Hügelein / vnd habe einen schönen Turn / gegen dem Stättlein zu.

[T56]
Tschopau (Merian).jpg