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Topographia Superioris Saxoniae: Strelen

Topographia Germaniae
Strelen (heute: Strehla)
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Sultza
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1650, S. 177.
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Strelen / Strela.

Ein Stättlein an der Elb / zwiseschen Belgern / vnnd der Statt Meissen / vnd nahend Mülberg / in Meissen / gelegen. Gehört den Herren Pflügen / auff Strela / Frauenhayn / (so nicht weit von Strela gelegen) Leßnigk / Eytra/ Mansitz / Tögkwitz / vnd Gerßdorff: welches eines auß den vier Adelichen Haupt-Geschlechten in Meissen ist. Es hat allhie ein schönes Schloß / vnnd Lustgarten / mit einem Graben vmbfangen gehabt. Vnd solle in dem Schloß ein Tisch gestanden seyn / welcher nichts leyden können / sondern alles herab geworffen / was man darauff gelegt hat. Es ist aber Schloß / vnnd Stättlein / wie man geschrieben / von den Schwedischen / Anno 1637. abgebrant worden: So auch Anno 1429. von den Hussiten geschehen. Anno 1643. seynd allhie im Mertzen die Schwedischen gantz vber die Elbe gangen / haben die Brücken hinder sich nider gerissen / vnd zerschlagen.