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Topographia Germaniae
Comberg (heute: Comburg)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 33.
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Comberg / Chomburg.

Nahend Schwäbischen Hall / vorzeiten ein Abbthey / jetzt ein Weltlich Collegium, so der Bischoff von Würtzburg den 15. Septembr. Anno 1587. per sententiam, sine onere eximirt hat: nachdem solch Stifft allbereit zuvor den Bischoffen zu Würtzburg Geist- und Weltlichen unterworffen war / auch Käyser Fridericus Anno 1485. dieses vornehme Adeliche Collegium in sonderbaren ewigen / und erblichen Schutz dem Bistumb übergeben hatte / wiewol allwegen der älteste Schenck / Herr zu Limpurg / Affter-Schirmherr desselben ist / und solche Advoratiam von Würtzburg zu Lehen trägt: Wie ein mehrers hievon beym Martino Magero von Schönberg / cap. 8. Advrocat. armal. n. 342. fol. 319. c. 9. n. 1039. fol. 434. et c. 14. n. 128. fol. 622. zu lesen ist. Herr Carolus Stengelius schreibet part. 2. rerum Augustan. Vindel. cap. 22. pag. 116. folgendes von diesem Ort: Ab Episcopo Augustano 22. Luitholdo, qui obiit Anno 996. Richardus Cames à Rotenburg ad Tubarum, per permutationem, nactus est montem quendam Halae Suevicae vicinum, quem hodiè Cambergensem vocant (siquidem extincto morte genere Nobilium, qui hoc Chomburgum tenebant, arx, et oppidum Episcopatui Augustano, ut Feudi Domino, cesserat;) in cujus vertice construxit, magnificum Castrum, quod de montis nomine Camburgum quoque (.al. Comburgum, vel Chomburgum) nuncupavit. Filius autem ejus Burcardus, patre mortuo, exarce Camburgensi, assentientibus fratribus, Monasterium Benedictinum fecit, quod nunc est Collegium Canonicorum secularium. Biß hieher dieser. Es ist unter der Chomburgischen Visitation, das Clösterlein / und Kirch / Nußbaum / auß dem Schloß Nußbaum / beym Fluß Jagst erbauet / so eine Probstey ist.