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Topographia Circuli Burgundici: Rougemont

Topographia Germaniae
Rougemont
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 279.
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[279] Rougemont, Rubimons, ein Stättlein nahend Cromary, und Montmartin, so vor Jahren besser / als jetzt / gestanden / und reich gewesen. Hieher pflege jährlich / auff S. Georgen Tag / sich der gantze Burgundische Adel zu versamblen / und solchen Tag / nach verrichtem Gottesdienst / in grosser Frölichkeit zu zubringen. Solche Gewonheit solle umbs Jahr 1370. ihren Anfang genommen haben; wie Merula fol. 502. berichtet. Gollusius sagt lib. 11. cap. 25. also: à Rougemont de toute ancienneté la congregation se faict de gentils-hommes. In dem Krieg / den König Ludwig der Ailffte in Franckreich / noch dem Tode Hertzog Carls von Burgund / mit seiner Tochter Maria / Ertzhertzogin zu Oesterreich / geführt / ist dieses Stättlein ein weil von den Frantzosen / ein weil von den Burgundern eingenommen / und endlich Anno 1481. geplündert / und verbrant worden.