Topographia Circuli Burgundici: Mandeurre

Topographia Germaniae
Mandeurre (heute: Mandeure)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 273.
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[273] Mandeurre an der Dub / nahend Clermont, und nicht weit von Mümpelgart gelegen / wird für der Alten Epamanduodurum, dessen Antoninus in Itinerario gedencket / gehalten; ist aber jetzt nur ein Dorff. Daß es aber ein alter Ort / das zeigen unterschiedliche Sachen allda an / von welchen Joh. Jac. Chiffletius in Vesontione par. 1. cap. 38. pag. 152. Petr. Tuefferdus in Topograph. Montbelgardi, das Fürstl. Würtembergische Raißbuch / und das Itinerarium Germaniae cap. 27. fol. 562. zu lesen. Gedachter Chiffletius sagt / daß der ErtzBischoff von Bisantz / der Oberste Herr seye / oder die hohe Obrigkeit da habe. Sonsten wird solcher Ort / sampt seiner Herrschafft / der Fürstl. Würtembergischen Graffschafft Mümpelgart zugeeignet. Daß aber die zwey Concilia in den Jahren 509. und 546. allhie / wie etliche wollen / solten seyn gehalten worden / das gibet gedachter Chiffletius nicht zu / sondern sagt pag. 154. daß zu Epona, oder Epono, innerhalb deß alten Burgundischen Königreichs solche angestellt worden; welcher Ort aber nicht mehr vorhanden seye.