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Topographia Circuli Burgundici: Gerhardsberg

Topographia Germaniae
Gerhardsberg (heute: Geraardsbergen)
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Ghistell
aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 177.
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[177] Gerhardsberg / Geersberghe / Geertsberghe / Gerhardi Mons, Gerardo-Montium, Gall. Granmont. Grandmont, Monte Gerard, S. Adrien. Ist ein kleines / aber gar lustiges Stättlein in Flandern / an dem Fluß Denre / oder Tenera, drey Meilen von Oudenarden / und fünff von Dendermond gelegen / so Balduinus Montensis, Graff in Flandern / Anno 1068. erbauet. Hat ein ansehenliche Abtey / Benedictiner Ordens / allda deß H. Adriani, deß Märtyrers von Nicomedien / Reliquien / in Ehren gehalten werden; daher auch die Abtey und das Stättlein selbsten / gleichsam S. Adriani Namen (Sainct Adrien) bekommen haben; wie Aubertus Miraeus, in Fastis Belgicis, p. 521. berichtet. An. 1484. nahm deß Ertzhertzogen Maximiliani von Oesterreich Volck dieses gegen Brabant gelegenes Stättlein Gerardsberg / oder wie es die Frantzosen auff verderbte weise / Granmont nennen / unfürsehens ein. Es waren Flandrer / und nicht wenig Frantzosen darinnen / welche die Nachbarn lang mit Rauben und Verhergen geplagt / auch von dem Kirchenraub sich nicht enthalten hatten; als Gerardus de Roo, lib. 9. Annal. fol. 356. schreibet.