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Topographia Germaniae
Breine (heute: Braine-l’Alleud)
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aus: Matthäus Merian (Herausgeber und Illustrator) und Martin Zeiller (Textautor):
Merian, Frankfurt am Main 1654, S. 42.
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[42] Breine / Brennia, Brania, zugenannt Alleud, ungefehr 3. Meilen von Brüssel / im Eingang deß Waldes Sogni gelegen. Ist zwar ein kleines Stättlein / und ohne Mauren / aber sehr alt / in dessen Nachbarschafft das Schloß / Breine le Chasteau ins gemein genant / und 3. Meilen über solchem Schloß / die Statt Breine le Comte, gelegen / wie Guicc. in Beschreibung Brabants berichtet. I. Baptist. Gramaye, in Gallo-Brabantia, ad limitem Namurcaeum, sagt / daß in dieser Gegend herumb etliche Breine, oder Braniae seyen / eines Comitis oder deß Graffen / nemlich in Hennegau; das andere Castri, (so obiges Breine le Chasteau seyn wird); das dritte Walteri, so den Namen von seinem weyland Herren und Besitzern; und das vierte Allodii, welcher aller Namen man von Brenno, der Gallier Hertzogen / herführe. Dieses unser Breine Alleud, oder Brania Allodialis, beym Antritt deß Waldes Sognesi, so unter die fürnehmsten Orth deß Welschen Brabants oder Brabantiae Gallicantis pflege gerechnet zu werden / habe Statt-Recht / und halte alle Wochen am Dienst-Erich: oder Afftermontag Marckt.