Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band XI,1 (1921), Sp. 1063–1064
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Kokkygion, Gebirge in Argolis auf der Hermionia (jetzt Halbinsel Kranidi). Κοκκύγιον Paus. II 36, 2. Ps.-Plut, de fluv. XVIII 1. 4. 10; Κόκκύξ Aristokl. bei Schol. Theokr. XV 64; zum Namen vgl. Grasberger Stud. zu den griech. Ortsn. 110. Der frühere Name war Thornax [1064] (Hitzig-Blümner zu Paus. a. a. O. verwechselt diesen Thornax mit dem gleichnamigen Gebirge bei Sparta, Paus. III 10, 8); umbenannt wurde es seit der Verwandlung des Zeus in einen Kuckuck, die hier stattfand, Paus. II 76 vgl. 17, 4. Aristokles a. a. O. Λυρκήιον als früheren Namen gibt Ps.-Plut. de fluv. XVIII 10 an. Auf seinem Gipfel stand ein Heiligtum des Zeus, auf dem des gegenüberliegenden Pron ein Tempel der Hera, Paus.; nach Aristokles befand sich letzterer auf dem K. An seinem Fuße war ein Tempel (des Apollon ?) ohne Türen, ohne Dach und Bildsäule. Curtius Pelop. II 463. 572, 35. Bursian Geogr. v. Griech. II 96. Hitzig-Blümner zu Paus. II 36, 2.