RE:Diana, Dianae, ad Dianam 9

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band V,1 (1903), Sp. 339
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9) Diana veteranorum, (so im Itin. Ant. p. 35), Ortschaft anscheinend römischer Gründung in Numidien, zwischen Lambaesis und Sitifis, Itin. Ant. p. 34. 35 (auch in der Tab. Peut. erscheint in derselben Gegend eine Station ad Dianam). Die ansehnlichen Ruinen heissen heutzutage Zana. Beschreibung derselben bei Renier Revue archéol. IX 1852, 38 und bei Gsell und Graillot Mélanges d’arch. de l’Ecole fr. de Rome XIV 1894, 526f. Nach den dort gefundenen Inschriften (CIL VIII p. 462 mit Nachträgen im Suppl. p. 1788 und bei Gsell Recherches archéol. en Algérie 189ff.) war die Stadt römisches Municipium zum mindesten seit Antoninus Pius, wahrscheinlich schon seit Traian, worauf ihre Zugehörigkeit zur Tribus Papiria deutet (Gsell a. a. O.). Ein Bischof von Diana wird im J. 411 erwähnt (Coll. Carthag. I 198. bei Mansi Act. concil. IV 146 = Migne lat. 11, 1334).