Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Dramatiker
Band IV,2 (1901) S. 2393
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2) Συρακούσιος ἢ Ἀκραγαντῖνος, κωμικὸς ἦν ἐπὶ τῆς ογ’ ὀλυμπιάδος, υἱὸς Ἐπιχάρμου, ὡς δέ τινες, μαθητής· ἐδίδαξε δράμματα ιδ’ Δωρίδι διαλέκτῳ. So Suidas. Einen dritten Ausdruck des Verhältnisses zwischen D. und Epicharm hat Aelian bewahrt (de nat. an. VI 51), der ihn ἀνταγωνιστὴς Ἐπιχάρμου nennt. Die 73. Olympiade ist genau die Epoche Epicharms. Der Dichter wäre in weit spätere Zeit zu setzen, wenn er wirklich eine Κωμῳδοτραγῳδία (wie es Alkaios wohl konnte) geschrieben hat (Bekk. Antiatt. 112, 29); es kann aber ebensowohl eine Fälschung sein, wie die dem Epicharm oder Phormis mit Unrecht beigelegten Ἀταλάνται. Sonst kennen wir nur noch die Dramentitel Ἀλθαία, Ἀμαζόνες, Μήδεια, Τήλεφος, und nur aus der Medea ein paar zusammenhängende Worte (Poll. IV 173), die in Sprache und Metrum an Epicharm erinnern. Vgl. Lorenz Leben und Schriften Epicharms 84. 305. Com. gr. frg. I 149.

[Kaibel. ]