Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,2 (1901), Sp. 1741–1742
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Cuicul, in Numidien, 45 (oder nach Itin. Ant. 50) Millien von Milev, 25 Millien von Sitifis. Tab. Peut. Itin. Ant. 29 (fraglich ist, ob Κούλκουα κολωνία bei Ptol. IV 3, 28 hierhergehört). Ansehnliche Ruinen von Djemila, unter andern ein dem Caracalla und der Ιulia Domna errichteter Triumphbogen, s. Exploration scientifique de l’Algérie, Beaux arts par Ravoisié Taf. 29ff. Zahlreiche lateinische Inschriften aus dem 2.–4. Jhdt. CIL VIII 8300ff.; Suppl. 20135ff. Auch in der [1742] kirchlichen Überlieferung wird die Stadt häufig genannt, zuerst im J. 255 (Sententiae episcoporum, in Hartels Cyprian p. 457: Pudentianus a Cuiculi).