RE:Cornelius 156

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band IV,1 (1900), Sp. 1312
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156) Q. Corn[elius . . . Lem(onia?)] Flaccus . . . Noricus . . . Numisius . . ., neben Stertinia Cocceia Bassula Venecia Aeliana in einer Inschrift genannt, die von den municipes et [incolae] der Stadt Attidium und von (Q. Camurius) Numisius Iunior, wahrscheinlich dem Gemahl der Stertinia, gesetzt ist (CIL XI 5672). C. ist entweder der Sohn des Numisius und der Stertinia, wie Klebs meint (Prosop. I 297 nr. 316; sein letztes Cognomen wäre dann Iunior, vgl. XI 5670) oder der Bruder des Numisius. Sicherlich verwandt, wenn nicht identisch ist er mit Q. Numisius Aper Iunior, der auf einem Bronzesiegel aus Forli genannt wird (CIL XI 6712, 294). Er gehört der hadrianischen Zeit an (vgl. o. Bd. III S. 1451 Nr. 3. IV S. 154 Nr. 23). Ein Dispensator eines Q. Cornelius Flaccus wird CIL VI 9366 (= Not. d. scavi 1892, 160) genannt.