RE:Claudius 105

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band III,2 (1899), Sp. 26942695
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105) C. Claudius Centho, wahrscheinlich Sohn von Nr. 104 und Vater von Nr. 103, war bei Eröffnung des Krieges gegen Philipp 554 = 200 [2695] Legat des Consuls P. Sulpicius. Er wurde sofort nach dem Übergang der Römer nach Griechenland abgeschickt, um das belagerte Athen zu entsetzen (Liv. XXXI 14, 3. 22, 5. Zonar. IX 15) er löste nicht allein diese Aufgabe, sondern unternahm auch einen kecken und erfolgreichen Zug gegen Chalkis auf Euboea, einen Hauptwaffenplatz des Königs. Die Stadt wurde genommen die Waffenfähigen niedergemacht, die reichen Magazine in Brand gesteckt, die Statuen Philipps umgestürzt. Darauf zog C., zu schwach, um Chalkis zu behaupten, mit reicher Beute ab (Liv. XXXI 22, 8–23, 11. Zonar.) und nahm sein Standquartier im Piraeus (Liv. XXXI 22, 5. 25,2). Als die Makedonier ihren Angriff auf Athen erneuerten, wurden sie von ihm wieder zurückgeworfen (Zonar.).

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band S I (1903), Sp. 318
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105) (Zu S. 2695, 17) C. ist jedenfalls der C. Centho, der im J. 550 = 204 von M. Cincius Alimentus (Bd. III S. 2557 Nr. 6) auf eine boshafte Frage eine noch boshaftere Antwort erhielt (Cic. de or. II 286).