Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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keltisches Volk in Gallia Cisalpina vgl. Anares
Band I,2 (1894) S. 2055 (IA)–2056 (IA)
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Anamares oder Anamari (nur im Genetiv τῶν Ἀναμάρων bei Polyb. II 32 vorkommend), keltische Völkerschaft in Gallia cisalpina, οἷς συμβαίνει μὴ μακρὰν ἀπὸ Μασσαλίας (Πλακεντίας pflegt seit Cluverius emendiert zu werden) ἔχειν τὴν οἴκησιν. Mommsen CIL V p. 828 identificiert sie vermutungsweise mit den Marici, welche nach Plinius III 124 Ticinum gegründet haben. Derselbe Stamm scheint auch genannt zu werden bei Polyb. II 34, 5: μέρος τι τῆς δυνάμεως διαβιβάσαντες τὸν Πάδον εἰς τὴν τῶν Ἄνδρων (Ἀνάρων Hultsch) χωρίον ἐπολιόρκουν τὸ προσαγορευόμενον Κλαστίδιον und II 17, 7: τὰ δὲ πέραν τοῦ Πάδου τά περὶ τὸν Ἀπεννῖνον πρῶτον μὲν [2056] Ἄνανες … κατῴκησαν. Sie haben demnach wahrscheinlich zwischen Trebia und Po ihre Wohnsitze gehabt.

Nachträge und Berichtigungen

Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band R (1980) S. 26
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Anamares

Kelt. Volk in Gallia Cisalpina; vgl. Anares (S III 96).