Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft
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Band I,1 (1893), Sp. 522
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75) L. Aelius Lamia (L. Aelius Cic. in Pis. 64, sonst L. Lamia oder Lamia), eques Romanus (Cic. in den Reden), equestris ordinis princeps (Cic. ad. fam. XI 16, 2); von seinem Vater her mit Cicero befreundet (p. Sest. 29), wurde er wegen seines Eintretens für den verbannten Cicero vom Consul Gabinius aus der Stadt gewiesen 696 = 58 (Sest. 29 ; in Pis. 64; p. red. sen. 12; ad fam. XI 16, 2. XII 29, 1. Ascon. in Pis. p. 10). Im J. 703 = 51 empfahl ihn Cicero dem P. Silius (ad fam. XIII 62), 706 = 48 vermittelte er zwischen Cicero und Antonius (Cic. ad Att. XI 7, 2), 709 = 45 war er Aedil (ad Att. XIII 45, 1; sein magnificentissimum munus aedilicium wird erwähnt ad fam. XI 16, 3. 17, 1), 710 = 44 bewarb er sich um die Praetur, wobei ihn Cicero unterstützte und ihn D. Brutus empfahl (ad fam. XI 16. 17). Im J. 711 = 43 war er in Handelsgeschäften in Africa (ibd. XII 29). Er wird ausserdem von Cicero erwähnt ad Att. V 8, 3. XII 29, 2. Er ist wahrscheinlich der L. Lamia praetorius vir, der scheintot verbrannt wurde (Val. Max. I 8, 12. Plin. n. h. VII 173). Seine Söhne sind L. und Q. Lamia Nr. 76 und 79.

Anmerkungen (Wikisource)

  • Siehe auch Aelius 75a von Edmund Groag († 1945) im Supplementband VI, S. 1; sowie A. 75a von Werner Eck (* 1939) im Supplementband XIV, Sp. 1.